industrie1.jpg
@GettyImages

BHP muss Milliarden abschreiben

London – Das Kali-Projekt des britischen Rohstoff- und Bergbaukonzerns in Kanada wird deutlich teurer als gedacht. Angesichts der höheren Kosten  im Zusammenhang mit der Projektentwicklung rechnet BHP nunmehr mit Abschreibungen von gut 2,3 Mrd. $.

Der Konzern wird eigenen Angaben zufolge voraussichtlich 6,9 Mrd. $ in die zweite Phase des „Jansen-Projekts“ investieren. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber einer Schätzung von 4,9 Mrd. $ bei der Genehmigung des Projekts im Jahr 2023. Der Konzern nennt den höheren Zeit- und Materialaufwand als Grund.

Schon für die erste Phase, die nächstes Jahr in die Förderung gehen soll, hatte BHP seine Kostenschätzung im Januar auf 8,4 von 7,0 bis 7,4 Mrd. $ erhöht. Bei der Genehmigung 2021 war der Konzern noch von 5,7 Mrd. $ ausgegangen.Die Briten erwarten, dass die Förderung der zweiten Phase des Projektes gegen Ende des Geschäftsjahres 2031 startet.

Die Abschreibungen kamen am Markt erwartungsgemäß nicht gut an. Der Kurs sackte deutlich ab. Abstand halten! (B).