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BMW kappt Dividende

Preiserhöhungen und die Verschiebung hin zu teureren Modellen brachten dem Automobilkonzern im vergangenen Geschäftsjahr nach vorläufigen Zahlen einen Anstieg der Erlöse um 9 % auf 155,5 Mrd. € ein. Das Ebit fuhr dabei von 14,0 Mio. auf 18,5 Mio. € hoch.  Unterm Strich bremste der Gewinn allerdings auf 12,2 (18,6) Mrd. € ab. Dabei spielte die vollständige Übernahme der chinesischen Tochter BBA und ein entsprechender milliardenschwerer Bewertungseffekt eine Rolle. Ansonsten wäre der Überschuss moderat über dem Vorjahreswert ausgefallen. Die Aktionäre sollen für 2023 mit einer Ausschüttung von 6,00 (8,50) € je Stammaktie bedacht werden (HV: 15. Mai).

BMW rüstet sich derzeit für eine neue Fahrzeuggeneration mit vollelektrischem Antrieb, die sogenannte „Neue Klasse“. Dafür nimmt der DAX-Konzern viel Geld in die Hand. Insgesamt legten die Investitionen in 2023 um 8,5 % auf 8,8 Mrd. € zu. Die Kosten für Forschung und Entwicklung zogen gar um knapp 14 % auf 7,5 Mrd. € an. Einen konkreten Ausblick auf die Geschäfte des laufenden Jahres dürfte der Konzern am heutigen 21. März auf der Jahrespressekonferenz vorstellen.

Bei BMW lässt man sich die Dividendenrendite von über 5 % nicht entgehen; (A–).