Auch heute zeigten sich Anleger besorgt über die Auswirkungen de Iran-Konflikts und hielten sich mit Engagements zurück. Bereits zu Wochenbeginn war der DAX wieder unter die wichtige Marke bei 25.000 Punkten gerutscht – nun droht auch noch die 100-Tage-Linie preisgegeben zu werden, die bei 24.400 Zählern verläuft. Vor allem die Furcht vor einer Energiekrise treibt die Anleger um. Die Angriffe der USA und Israels auf militärische Infrastrukturen des Iran gingen über Nacht weiter und umgekehrt greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an. Im Zuge dessen sind die Ölpreise weiter gestiegen und der Straße von Hormus als Öl- und Gasroute kommt eine zentrale Bedeutung zu, aber auch der Dauer und Intensität der Auseinandersetzung. An der Wall Street zeigten sich die Leitindizes indes zu Wochenbeginn trotz des Iran-Kriegs relativ stabil. Der Dow Jones schloss 0,15 % leichter und der S&P 500 trat bei 6.882 Punkten mehr oder weniger auf der Stelle. Die Technologiebörse Nasdaq konnte ein minimales Plus von 0,13 % verbuchen.
Schaeffler hat in 2025 einen leichtes währungsbereinigtes Umsatzminus von 0,6 % auf pro-forma-Basis verbucht. Das Ebit landete bei 936 (pro-forma 2024: 842) Mio. €. Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten lag bei 266 Mio. € (Pro-Forma-Vorjahr:
–694 Mio. €) und übertraf damit die zuletzt angehobene Prognose von 0 bis 200 Mio. €.
Der Spezialist im Bereich Infrastruktur Pfisterer hat vorläufige und ungeprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Der Umsatz kletterte um ca. 17 % auf rund 450 Mio. €. Der Auftragsbestand belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2025 auf fast 335,0 (234,9) Mio. €. Das bereinigte Ebitda stieg um über 24 % auf etwa 80 Mio. €. Die Veröffentlichung der endgültigen, geprüften Geschäftszahlen 2025 und der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 ist für den 15. April 2026 vorgesehen.
Nordex hat einen Auftrag über 56 MW von der Tochter der spanischen Qualitas Energy Gruppe, Qualitas Energy Deutschland, erhalten. Die Bestellung für den Windpark Wippershainer Höhe umfasst die Lieferung und Errichtung von acht N163/6.X-Turbinen. Zum Auftrag gehört zudem eine 20-jährige Premium-Vollwartung der Anlagen. Die Installation der ersten Turbine ist für Sommer 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme für Ende 2027.
Der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar will nach einem operativen Verlust wieder schwarze Zahlen im laufenden Jahr schreiben. Für 2026 wird ein Ebitda von 50 bis 180 Mio. € angepeilt. 2025 musste der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen einen operativen Verlust von –65,4 Mio. € verbuchen. Gründe für diese Entwicklung seien unter anderem Wertminderungen und Verschrottungen sowie Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen. Hinzu kamen Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Kosten für ein Sparprogramm inklusive eines Stellenabbaus. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von –181,1 Mio. €. 2024 hatte das Unternehmen hier einen Verlust von –117,7 Mio. € ausgewiesen. Der Umsatz soll im laufenden Jahr 1,475 bis 1,675 Mrd. € erreichen. Im vergangenen Jahr verloren die Erlöse um 0,9 % auf 1,516 Mrd. €. Das Unternehmen will seinen geprüften Konzernabschluss sowie den Geschäftsbericht am 26. März vorlegen.
Der Kurs von Beiersdorf geriet zeitweise unter Druck. Der Konsumgüter- und Klebstoffhersteller rechnet für das laufende Jahr nur mit wenig Wachstum. 2026 sei von einem "flachen bis leicht wachsenden organischen Umsatz" und einer operativen Ebit-Marge ohne Sondereffekte "leicht unter" dem Vorjahresniveau auszugehen, teilte Beiersdorf mit.