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Börsenbericht – DAX zurück über 25.000 Marke

Der DAX dürfte die runde Marke bei 25.000 Zählern hinter sich lassen, auch wenn von der Wall Street eher schwache Vorgaben kommen. In den USA richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf den anstehenden Arbeitsmarktbericht für Juni. Aufgrund des Feiertags am Freitag wird dieser bereits einen Tag früher veröffentlicht. Die Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP bewegten kaum. Sie sowie die Daten zur Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe (ISM) blieben zwar etwas hinter den Schätzungen zurück, doch ein sonderlicher Dämpfer für die Zinserhöhungserwartungen am Markt seien sie nicht, hieß es von Analysten. Der Dow Jones erreichte im gestrigen Handel ein neues Rekordhoch bei 53.700 Punkten, schloss letztlich allerdings kaum verändert. Nachdem bereits seit Wochenbeginn die Chip-Aktien gefragt waren, holten zuletzt die Software-Titel auf. Der Technologieindex Nasdaq musste zur Wochenmitte jedoch Gewinnmitnahmen hinnehmen. Der Nasdaq 100 verlor 1,54 %. Der S&P 500 gab um 0,22 % nach. 

Gerüchten zufolge will Meta ein Cloud-Infrastrukturgeschäft aufbauen. Den Angaben zufolge könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden.

Salesforce zählten zeitweise zu den besten Werten im Dow. Die Aktie des Softwareherstellers profitierte wie andere Branchenwerte davon, dass Software-Titel wieder gefragt waren. Obendrein hatte die Investmentbank Guggenheim das Papier auf "Buy" hochgestuft.
 

Nordex hat Ende Juni von den Windenergieunternehmen ENOVA und BMR energy solutions neue Aufträge zur Lieferung und Errichtung von insgesamt 30 Windenergieanlagen in Deutschland erhalten. Bestandteil aller Verträge sind langfristige Premium-Servicevereinbarungen mit einer Laufzeit von 20 Jahren.

Derweil könnte die Alphabet-Tochter Google heute zu einer Milliardenstrafe verurteilt werden. Die Europäische Kommission hatte das Bußgeld in Rekordhöhe von 4,34 Mrd. € bereits 2018 verhängt, weil sie dem Tech-Riesen vorwirft, Herstellern von Android-Smartphones und Mobilfunkanbietern illegale Beschränkungen auferlegt zu haben, um die Marktdominanz seiner Suchmaschine zu stärken.

Der Chiphersteller Infineon will seine Produktionskapazität in Dresden verdoppeln und nimmt dafür ein neues Werk in Betrieb. Die Smart Power Fab ist ein Bau der Superlative und kostete rund 5 Mrd. €. Etwa 1 Mrd. € davon kommt aus öffentlicher Förderung.

Angesichts der derzeitigen Marktschwankungen hat der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS seinen Börsengang abgeblasen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktschwankungen werde der Börsengang erst bei Wiederkehr besserer Marktbedingungen fortgesetzt, teilte das Unternehmen mit. Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Eigentümer Probleme hätten, Investoren von der geplanten Bewertung von mehr als 12 Mrd. € zu überzeugen. Die Aktien des Herstellers des Kampfpanzers Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000 sollten im Rahmen einer Doppelnotierung an den Börsen in Frankfurt und Paris platziert werden, wie das Unternehmen Ende Juni mitgeteilt hatte.