Nachdem der DAX zu Wochenbeginn zunächst unter die 22.000 Punkte-Marke gerutscht war, sorgten die Aussagen von US-Präsident Donald Trump für eine deutliche Erholung. Zwischenzeitig konnte sich der dt. Leitindex um bis zu 3,6 % erholen und wieder über diese runde Marke zurückkehren. Ob die jüngste Erholung nachhaltig ist, muss sich nun zeigen. Die Ölpreise haben bereits wieder zugelegt und die Verlängerung von Trumps Ultimatum an den Iran könnte an den Börsen nur kurzfristig für Ruhe sorgen. Der US-Präsident hatte verkündet, dass das an den Iran gerichtete Ultimatum verlängert werde, da die Verhandlungen voran kämen – der Iran dementierte jedoch Gespräche mit den USA. Die wirtschaftlichen Folgen der Blockade der Straße von Hormus sind weiterhin nicht abschätzbar. An der Wall Street hatten die Anleger zu Wochenbeginn die vermeintlich positiven Nachrichten für Käufe genutzt: Der Dow Jones beendete den Handel 1,4 % höher und der S&P 500 1,1 % fester. Die Technologiebörse Nasdaq schloss ebenfalls 1,4 % stärker.
Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk will erneut eine höhere Dividende ausschütten. Der HV sollen für 2025 2,21 (1,97) € je Stammaktie und von 2,27 (2,03) € je Vorzugsaktie vorgeschlagen werden. Drägerwerk hatte bereits Mitte Januar Umsatz- und operative Gewinnzahlen für das vergangene Jahr sowie einen Ausblick für 2026 vorgelegt. Der auf die Aktionäre anfallende Überschuss stieg 2025 um gut 12 % auf knapp 139,5 Mio. €.
Indus Holding rechnet in 2026 mit einem "moderaten" Wachstum. Der Umsatz soll auf 1,80 bis 1,95 Mrd. € zulegen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) wird zwischen 150 und 170 Mio. € erwartet. Die entsprechende Marge soll zwischen 7,5 und 9,5 % liegen. Wie bereits im Februar auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt, lagen die Erlöse 2025 bei rund 1,74 Mrd. €. Beim bereinigten operativen Ergebnis wurden 147,8 Mio. € verbucht. Nach Steuern stieg der Gewinn 2025 auf 69,8 (54,7) Mio. €.
Die Aktien von Bayer gerieten zwischenzeitig unter Druck. Medienberichten zufolge will die 2023 eingestiegene Beteiligungsgesellschaft Inclusive Capital Partners bis zu 8,5 Mio. Aktien des Pharmakonzerns im Gesamtwert von bis zu 327 Mio. € loswerden. Mit der Platzierung soll die US-Großbank JPMorgan beauftragt worden sein. Im Bericht wird allerdings auch darauf hingewiesen, dass sich Inclusive Capital bereits in einem Abwicklungsprozess befinde, der schon vor Jahren begonnen habe – mit dem Ziel einer Rückzahlung des Kapitals an die involvierten Anleger.