Die Unsicherheiten, ob der Krieg im Nahen Osten weiter eskaliert oder ein Waffenstillstand erreicht werden kann, ließ zuletzt erneut die Ölpreise steigen. Damit gerieten auch die Börsen erneut unter Druck. Am Wochenende kam es zu einer erneuten Eskalation im Iran, wodurch auch der DAX schwächer in die neue Börsenwoche startete. US-Präsident Donald Trump hat die Frist für den Iran, die Straße von Hormus freizugeben, immerhin bis zum 6. April verlängert, allerdings scheinen sich die Verhandlungen schwieriger zu gestalten als erwartet. Zudem haben am Wochenende erstmals Huthi-Rebellen Israel angegriffen. Zudem warnte die Regierung im Teheran die USA vor einer Bodenoffensive. Die Ölpreise sind im Zuge der anhaltenden Eskalation und der dauerhaften Blockade der Straße von Hormus erneut angesprungen. Ein Barrel der Rohöl-Sorte Brent kletterte auf über116 $. Die Furcht vor Versorgungsengpässen schob die Preise an. Für heute stehen die ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts zur Inflation im März an. Bislang rechneten Ökonomen damit, dass die Teuerung in Deutschland dieses Jahr knapp über der Marke von 2 % liegen dürfte. Doch wegen des Iran-Kriegs erwartet nun das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), dass die Inflationsrate in der 1. Jahreshälfte auf "merklich über 2,5 %" steigt. Auch in den USA sorgten die Inflationsrisiken für Kursrückgänge zum Wochenende. Der Dow Jones sowie der S&P 500 gaben jeweils um 1,7 % nach, während die Technologiebörse Nasdaq 2,1 % verlor.
Der Halbleiterzulieferer SUSS MicroTec hat 2025 unter einer schwächeren Nachfrage gelitten. Für das laufende Jahr zeigt sich das Management zurückhaltend. Der Umsatz soll auf 425 bis 485 (503) Mio. € nachgeben. Die Ebit-Marge soll 8 bis 10 (13,1) % erreichen. Unter dem Strich erzielte SUSS in 2025 einen Gewinn von 46,1 (110,0) Mio. €. Die Aktionäre sollen nur die allgemein übliche Mindestdividende von 0,04 (0,30) € je Aktie erhalten.