Zur Wochenmitte richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die anstehenden Ergebnisse des Tech-Riesen Nvidia. Im Vorfeld der Zahlen konnte sich der DAX weiterhin leicht erholen. Die runde Marke von 25.000 Punkten hat den dt. Leitindex zuletzt immer wieder ausgebremst – das nachhaltige Überwinden erweist sich weiterhin als schwierig. Aber auch hierzulande nimmt die Berichtssaison weiter Fahrt auf. Die Vorgaben aus den USA sind positiv. Dort gab es am Vortag dank positiver Signale von Unternehmen mit Bezug zu Künstliche Intelligenz (KI) Kursgewinne. Hier hatten sich zuletzt Sorgen breit gemacht, dass die Investitionen der Konzerne in KI sich nicht auszahlen könnten. Nach dem schwachen Wochenauftakt haben die US-Aktienmärkte dank positiver Signale aus dem Bereich KI zugelegt. Der Dow Jones schloss 0,76 % höher bei 49.174,50 Punkten. Der S&P 500 legte 0,77 % auf 6.890 Zähler. Für die Technologiebörse Nasdaq ging es um 1,09 % auf 24.977 Stellen nach oben.
Fresenius hat dank Einsparungen und einem guten Lauf bei seiner Tochter Kabi und dem Klinikgeschäft in 2025 mehr Gewinn erzielt. Konzernweit legte der Umsatz um 5 % auf 22,6 Mrd. € zu – organisch betrug das Plus 7 %. Im Tagesgeschäft legte das bereinigte Ebit um rund 4 % auf 2,6 Mrd. € zu. Die Dividende für 2025 soll um 0,05 € auf 1,05 € je Aktie steigen. 2026 soll der Erlös aus eigener Kraft um 4 bis 7 % zulegen. Zugleich peilt Konzernchef Michael Sen einen höheren Verdienst im fortgeführten Geschäft an. Die neu eingeführte Kennziffer Kernergebnis je Aktie soll in diesem Jahr währungsbereinigt um 5 bis 10 % steigen.
Der Energiekonzern E.on hat im vergangenen Jahr von den milliardenschweren Investitionen in den Ausbau des Energienetzes profitiert. Das bereinigte Ebitda stieg um 9 % auf 9,85 Mrd. €. Die Essener investierten 8,5 Mrd. €. Im laufenden Jahr plant Eon Investitionen von 8,7 Mrd. €. Für die Prognose 2026 hat der Konzern die Vergleichswerte aus 2025 angepasst: So sind die operativen Ergebnisse nun um temporäre regulatorische Effekte im Netzgeschäft angeglichen. Unter dieser Voraussetzung soll sich für das laufende Jahr das bereinigte Ebitda zwischen 9,4 bis 9,6 Mrd. € einfinden, womit es im schlechtesten Fall stabil bliebe. Der bereinigte Konzernüberschuss soll zwischen 2,7 bis 2,9 Mrd. € landen.
Auto1 will im neuen Jahr den Wachstumskurs fortsetzen und den operativen Gewinn deutlich steigern. So soll das um Sondereffekte bereinigte Ebitda auch dank eines steigenden Absatzes auf 250 bis 275 Mio. € zulegen. Das Ergebnis übertraf in 2025 mit 197,5 Mio. € die Analystenerwartungen. 2025 zog der Absatz von Autos um gut ein Fünftel auf 842.271 Fahrzeuge an, dieses Jahr sollen es zwischen 940.000 und 1,0 Mio. Fahrzeuge sein.