Der DAX dürfte die angespannte Börsenwoche etwas besser beenden. Anleger bleiben auch am letzten Handelstag der Woche nervös. Grund ist einmal mehr der Krieg im Iran. US-Präsident Donald Trump hat das an den Iran gestellt Ultimatum nochmals verlängert. Die Ölpreise haben zwar leicht nachgegeben, verharren aber weiterhin auf hohem Niveau. Wieder aufgekeimte Inflationssorgen hatten die Börsen in Europa im gestrigen Handel in die Knie gezwungen. Der dt. Leitindex schloss unterhalb der runden Marke von 23.000 Punkten. An der Wall Street gaben die Leitindizes ebenfalls nach. Der Dow Jones schloss 1 % leichter, die Technologiebörse Nasdaq verlor sogar 2,4 %. Auch in den USA bleiben die Konjunktur- und Zinssorgen das beherrschende Thema. US-Präsident Donald Trump hat das Ultimatum bis zum 6. April verlängert – bis dahin soll es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben. Auch wenn der Iran zuletzt eine gewisse Bereitschaft signalisierte, einen US-Vorschlag zur Beendigung des Konflikts zu prüfen, betonte Außenminister Abbas Araghtschi, dass der Iran keine Verhandlungen mit den USA führen.
Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich hat 2025 trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds Auftragseingang und Umsatz gesteigert, Sondereffekte haben jedoch die Ergebnisse belastet. Bei einem Wachstum des Auftragseingangs um 1,4 % kletterte der Umsatz um 2 % auf 5,5 Mrd. €. Das Ebit sank jedoch auf 228 (434) Mio. €. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn gab auf 103,6 (289,0) Mio. € nach. Aufgrund des Gewinnrückgangs will Jungheinrich je Vz.-Aktie für das abgelaufene Jahr 0,29 € je Aktie ausschütten – das sind 0,51 € weniger als für 2024. Für das laufende Jahr zeigt sich das Management zuversichtlich. So wird der Auftragseingang bei 5,4 bis 6,0 Mrd. € gesehen.
Novartis setzt seine Shopping-Tour fort: Für bis zu 2 Mrd. $ will der Schweizer Pharmakonzern das US-Biotechunternehmen Excellergy übernehmen. Der Abschluss der Transaktion wird für die 2. Hälfte des Jahres 2026 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Mit der geplanten Übernahme stärkt Novartis die Immunologie-Strategie im Bereich der Nahrungsmittelallergien und anderer Erkrankungen, die mit allergischen Sofortreaktionen in Verbindung stehen.
Die Nachfrage nach Konzerten im In- und Ausland hat den Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim auch im vergangenen Jahr angetrieben. Im vergangenen Jahr knackte der Umsatz erstmals die Umsatz-Marke von 3 Mrd. € und kletterte damit um knapp 10 % gen Norden. Das bereinigte Ebitda legte um fast 8 % auf 584 Mio. € zu. Unterm Strich gab der Gewinn jedoch auf 277,3 Mio. € nach. Für 2026 stellte Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg leichte Zuwächse in Aussicht. Die Aktionäre müssen sich auf eine um 0,22 € auf 1,44 € je Aktie reduzierte Dividende einstellen.