Nachdem in der vergangenen Woche der Oberste US-Gerichtshof die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Zölle für rechtswidrig erklärt. Nachdem Anleger zunächst erfreut reagierten und den DAX mit einem Umschlag von 0,9 % ins Wochenende schickten, kehrte zuletzt die Unsicherheit zurück. Der Oberste Gerichtshof hatte entschieden, dass Trump seine Befugnisse überschritten habe, als er auf Grundlage eines Notstandsgesetzes umfangreiche Zölle erhoben hatte. Mit dem Urteil wurden den “reziproken Zöllen”, mit denen rund 130 Mrd. $ eingenommen wurden, die Grundlage, so Experten. Zusätzlich belastet eine mögliche Eskalation im Nahen Osten die Stimmung. Angesichts der Unsicherheiten dürfte der DAX zu Wochenbeginn weiter um die runde Marke bei 25.000 Punkten pendeln. Für weitere Impulse dürften der zu Wochenbeginn anstehende ifo-Geschäftsklimaindex und die zum Wochenende folgenden Verbraucherpreise für den Monat Februar sorgen. Letztere sind vor allem mit Blick auf die künftige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wichtig. Zur Wochenmitte sind zusätzlich die Ergebnisse des Tech-Schwergewichts Nvidia angekündigt. Gerade bei den KI-Werten kamen zuletzt Zweifel auf, ob sich die hohen Investitionen in den Bereich auszahlen werden. Die Ergebnisse haben also das Potenzial für deutliche Kursbewegungen.
Schloss Wachenheim konnte ihre Absatzmengen im 1. Halbjahr 2025/26 (per 30. Juni) konzernweit um 3,7 % auf 132,6 Mio. 0,75 Liter-Flaschen steigern. Zuwächse konnten in allen drei operativen Teilkonzernen – Deutschland, Frankreich und Ostmitteleuropa – erzielt werden. Die Umsatzerlöse sind um 1,9 % angestiegen. Das Ebit beläuft sich in den ersten 6 Monaten auf 27,1 (25,8) Mio. €. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 erwartet Schloss Wachenheim weiterhin konzernweit leicht steigende Absatzmengen und eine Umsatzsteigerung in einer Bandbreite zwischen 3 % und 6 %. Das Ebit wird innerhalb des bisherigen Prognosekorridors zwischen 30 und 33 (27,2) Mio. € erwartet.
Der Autozulieferer Hella hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei stabilem Umsatz sein Ergebnis verbessert. Der währungsbereinigte Umsatz habe 2025 mit 8,0 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte reduzierte sich der Umsatz um 2,1 %. Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 474 (446) Mio. €. "In einem von globalen Lieferkettenproblemen und Handelsrisiken geprägten Marktumfeld haben wir unseren Unternehmensausblick für das Jahr damit vollständig eingehalten", sagte Vorstandschef Peter Laier. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen währungsbereinigten Umsatz in der Bandbreite zwischen rund 7,4 und 7,9 Mrd. €. Die operative Marge dürfte zwischen rund 5,4 und 6,0 % liegen.
Infineon will bis zu 4 Mio. eigene Aktien für einen maximalen Gesamtpreis von 200 Mio. € zurückkaufen. Der Chiphersteller teilte mit, dass die Käufe über die Börse bis einschließlich 27. März laufen sollen. Das Programm habe der Vorstand am 30. Januar mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, heißt es in der Mitteilung weiter. Basis dafür ist eine Rückkaufermächtigung der Hauptversammlung von 2023.