Chevron und andere US-Energiekonzerne stehen kurz vor dem Abschluss von Vereinbarungen über Milliardeninvestitionen in venezolanische Ölfelder. Das dürfte US-Präsident Donald Trump nach monatelangen zähen Verhandlungen einen Erfolg bescheren. Laut informierten Personen steht Chevron kurz vor einer Vereinbarung zur Ausweitung seiner langjährigen Aktivitäten in dem lateinamerikanischen Land und könnte sein Portfolio in Venezuela um zwei neue Schwerölfelder erweitern.
Chevron hat derzeit drei Joint Ventures mit dem staatlichen Energiekonzern Petróleos de Venezuela (PdVSA) und ist das einzige große US-Unternehmen, das in dem Land tätig ist. Halliburton, einer der größten US-amerikanischen Ölfelddienstleister, führt nach Angaben einiger Informanten ebenfalls Gespräche, um seine Ausrüstung an Ölproduzenten in Venezuela zu liefern.
Die Ölpläne von US-Präsident Donald Trump sollten Anleger ganz genau im Auge behalten. Gerade für die US-Konzerne, wie eben auch Chevron, könnten diese durchaus lukrativ sein; (B+).