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Erneuter Rekord

Inflation bleibt Thema Nummer 1!

Der dt. Leitindes ist trotz fehlender Vorgaben von der Wall Street und steigender Inflationsängste auf einen neuen Rekordstand geklettert. Bis auf über 15.600 Punkte legte der DAX im frühen Handel zu. In den USA pausierte der Handel aufgrund des Memorial Days. An der Wall Street und der Technologiebörse Nasdaq stehen aber ab heute wieder erste Geschäftsergebnisse der IT-Konzerne Dell, HP und Zoom an, welche für neue Impulse sorgen werden. 

Thomas Schmall, Technikvorstand bei VW, hält einen Börsengang des Batteriebereichs für möglich. "Wir schließen zunächst nichts aus – zumindest für das Zellgeschäft", so Schmall. 

Der Kurs des Impfstoffherstellers CureVac musste zuletzt leichte Verluste hinnehmen. Der Konzern kündigte an nach den Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffes, "schnellstmöglich" die Zulassung bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zu beantragen. Ob das Vakzin jedoch noch, wie angekündigt, im 2. Quartal grünes Licht erhält, ist fraglich. Bei BioNTech und Moderna dauerte es zwischen 2 und 3 Wochen. 

Die Lufthansa will aufgrund der steigenden Reisenachfrage in den kommenden Wochen bis zu 50 weitere Flugzeuge reaktivieren. "Für Flüge im Juli und August ist die Nachfrage zehn- bis elfmal so hoch wie noch vor 4 Wochen", so Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. Demnach sei auf manchen Strecken die Nachfrage bereits wieder höher als vor der Pandemie. 

Einem Medienbericht zufolge hat die US-Notenbabk Fed bei ihrer jährlichen Bewertung festgestellt, dass die Dt. Bank beim Risikomanagement und Compliance weiterhin Mängel aufweise. Demnach seien Sanktionen, einschließlich hoher Geldstrafen möglich. Die Dt. Bank wollte sich bisher nicht zu den Vorwürfen äußern. 

Der wegen Bilanzfälschungsvorwürfen in die Kritik geratene Leasing-Anbieter Grenke hat im 1. Quartal die Pandemieauswirkungen zu spüren bekommen. Das Neugeschäft bei Leasing und Factoring brach um 39 % ein. Und auch der Gewinn fuhr um 18 % gen Süden. 

Intel-Chef Pat Gelsinger warnt vor lang anhaltenden Lieferengpässen bei Halbleitern. Demnach könne es mehrere Jahre dauern, um Lösungen für Knappheiten bei der Auftragsfertigung einzelner Komponenten und Schichtträgern zu finden, so Gelsinger. 

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