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DAX drückt auf die Bremse

Zinsängste nehmen zu

Nach zwei Erholungstagen musste der DAX kürzlich wieder abbremsen. Zwar sind die Sorgen vor der neuen Coronavariante Omikron weiterhin gering, doch die Angst vor einer Zinswende rückt wieder in den Anlegerfokus und ließ den Index wieder in die Seitwärtslage gleiten. Vor allem mit Blick auf morgen dürfte auch heute kaum Bewegung in den Markt kommen. Denn dann werden die US-Inflationsdaten für November veröffentlicht. Ein hoher Verbraucherpreisindex könnte die Spekulationen auf eine Zinserhöhung im zweiten Quartal weiter schüren. Analysten und Investoren spekulieren mittlerweile darauf, dass die US-Notenbank ihre Anleihekäufe ab Januar monatlich um 30 Mrd. $ reduzieren könnte. Das Tempo der Reduktion würde sich damit verdoppeln, bereits im März könnte das Tapering beendet sein. Dann wäre der Weg frei für Zinserhöhungen. 

Gute Nachrichten kommen derweil von den Impfstoffherstellern: BioNTech und Pfizer hatten mitgeteilt, dass vorläufigen Ergebnissen von Laborstudien zufolge drei Dosen ihres Vakzins einen effektiven Schutz gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus böten. Entsprechend konnten beide Titel wieder ein Plus verzeichnen. 

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA nimmt den Elektroautobauer Tesla wegen einer neuen Videospielfunktion für seine Fahrzeuge ins Visier. "Ablenkungsbedingte Unfälle sind ein Problem, insbesondere in Fahrzeugen, die mit einer Reihe von Komforttechnologien wie Unterhaltungsbildschirmen ausgestattet sind," so die NHTSA in einer Stellungnahme. Für das Papier ging es zunächst in die roten Zahlen. 

Einen neuen Rekord stellt derweil Apple auf. Das Papier war mit 175,08 $ teuer wie nie. Die Papiere des iPhone-Anbieters brauchen nun nur noch einen Anstieg um weitere rund 5 %, um die Marke von 3 Bill. $ bei der Marktkapitalisierung zu durchbrechen.

 

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