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DAX etwas besser

Berichtssaison in vollem Gang...

Zu Wochenmitte rückte die Sitzung der US-Notenbank Fed in den Fokus der Anleger. Wie erwartet beließen die Währungshüter den Leitzins in der Spanne zwischen 0 und 0,25 %. Für eine Debatte über eine Rückführung der extrem lockeren Geldpolitik sei es noch zu früh, so Fed-Chef Jerome Powell. Die Wall Street zeigte sich von der Entscheidung unbeeindruckt und der Dow Jones beendete den Handel 0,48 % leichter. Der S&P 500 setzte nach einem im Handelsverlauf erreichten Rekordhoch um 0,1 % zurück. Und auch die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,3 % auf 14.051 Punkte. Der dt. Leitindex konnte zuletzt leichte Gewinne verbuchen und näherte sich zeitweise wieder der 15.300 Punkte-Marke. 

In den USA geht derweil die Berichtssaison weiter. Nach Börsenschluss veröffentlichte der iPhone-Hersteller Apple seine Quartalszahlen. Im Jahresvergleich steigerte der Konzern seinen Umsatz um 54 %. Der Gewinn hat sich mit 23,6 Mrd. $ mehr als verdoppelt. 

Facebook konnte ebenfalls ein kräftiges Umsatzplus von 48 % verzeichnen. Der Gewinn sprang von 4,9 auf 9,5 Mrd. $. Auch die Nutzerzahlen stiegen innerhalb von 3 Monaten auf 2,85 Mrd. 

Enttäuscht zeigten sich Anleger hingegen von dem Ausblick des Internet-Händlers Ebay. Für das 2. Quartal rechnet der Konzern mit einem Gewinn je Aktie von 0,91 bis 0,96 $ und verfehlte damit klar die Analystenerwartungen, die von 1,02 $ erwartet hatten. 

Der Chemiekonzern BASF wird dank einer gestiegenen Nachfrage und höherer Preise optimistischer für das Gesamtjahr. CEO Martin Brudermüller erwartet einen Umsatzanstieg auf 68 bis 71 Mrd. €. Bisher wurden 61–64 Mrd. € anvisiert. Das bereinigte operative Ergebnis soll sich zwischen 5,0 und 5,8 (bisher 4,1 bis 5,0) Mrd. € einfinden.

Zwischen Januar und März fuhr die Lufthansa im Zuge der anhaltenden Krise einen Verlust von –1 Mrd. € ein. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um 60 % auf 2,56 Mrd. € ein. 

Trotz der COVID-19-Pandemie konnte der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus mit einem Gewinn von 362 Mio. € ins Jahr 2021 starten. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von –481 Mio. € in der Bilanz. 

 

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