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DAX etwas höher erwartet

Unterstützung von der Wall Street

Nachdem der dt. Leitindex in der vergangenen Börsenwoche eine Verschnaufspause nach der Rekordrally eingelegt hatte, sind die Vorgaben von der Wall Street durchaus positiv. Robuste Wirtschaftsdaten hoben den S&P 500 am Freitag auf einen neuen Höchststand. Die neue Bestmarke liegt nun bei 4.194 Punkten. Der Dow Jones verzeichnete ein Plus von 0,7 % und die Technologiebörse Nasdaq kletterte um 1,3 % gen Norden. Ökonomen hierzulande zeigen sich zuletzt für das zweite Quartal optimistisch. "Wir erwarten eine kräftige Erholung im zweiten Quartal. Die Auslandsnachfrage vor allem aus China und den USA treibt jetzt schon die positive Entwicklung in der Indusrtie und entwickelt sich sehr positiv", so die "Wirtschaftsweise" Veronika Grimm. Zu Wochenbeginn pendelte der DAX um die Marke von 15.280 Zählern.

Angesichts der anhaltenden Chip-Flaute rechnet der Autokonzern VW mit größeren Schwierigkeiten im Q2. Beim Bau des geplanten Netz aus europäischen Batteriezellfabriken kommen die Wolfsburger voran. Zudem kündigte Porsche-Chef Oliver Blume in einem Interview an, eine eigene Batteriefabrik für Hochleistungszellen in Tübingen bauen zu wollen. 

Der US-Finanzinvestor KKR hat ein Aktienpaket, welches er an Hensoldt hält, von 25,1 % verkauft. Für insgesamt 606 Mio. € ging dieses an den italienischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo. Zwischenzeitig ging es für den Rüstungselektronik-Hersteller in der Spitze um 25 % bergauf.

Im Zuge der Konzernumstellung nimmt die Software AG weiter sinkende Umsätze in Kauf. Aufgrund der Fokussierung auf das Cloud-Geschäft mit wiederkehrenden Erlösen setzte der Umsatz um 12 % zurück. 

Einen vorübergehend deutlichen Kursrücksetzer musste der Laserspezialist LPKF hinnehmen. Der im SDAX notierte Konzern musste im Q1 einen Umsatzeinbruch verzeichnen. Trotz eines schwachen Jahresauftakts sollen in die Erlöse auf Jahressicht um 15 bis 20 % zulegen.

Der US-Spielzeughersteller Mattel konnte in der Pandemie die Markterwartungen übertreffen. Das Unternehmen konnte in den vergangenen 3 Monaten die Nettoerlöse um 47 % verbessern. Vor allem die Nachfrage nach Barbie-Puppen und den Spielzeugautos Hot Wheels habe besonders angezogen, teilte der Konzern mit.

Für leichte Kursgewinne sorgte die Ankündigung von Evonik bei dem Ausbau der Produktion von Lipiden schneller vorangekommen zu sein als zunächst angenommen. Die Anlagen in Hanau seien bereits aufgebaut und die ersten Lipide werden bereits ausgeliefert. Der Essener Konzern beliefert den Biotech-Konzern BioNTech mit Lipiden für seinen Coronaimpfstoff. Geplant war die Herstellung erst für das zweite Halbjahr. 

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