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DAX muss sich behaupten

Wall Street im Minus

Der erste Infektionsfall mit der neuen Virusmutation Omikron in den USA hat die Wall Street unter Druck gesetzt. Damit sind die Vorgaben für den dt. Leitindex schwach. Dennoch konnte der DAX zur Wochenmitte wieder leichte Gewinne verbuchen und die 15.400 Punkte-Marke wieder überspringen. Die schwachen Vorgaben von den US-Börsen machten dem DAX zuletzt jedoch das Leben schwer. Im Handelsverlauf setzte der Leitindex einmal mehr auf beinahe 15.200 Punkte zurück. Der Dow Jones gab im Handelsverlauf um 1,3 % nach und schloss bei 34.022 Punkten. Der S&P 500 verlor 1,2 % während die Technologiebörse Nasdaq 1,8 % auf 15.254 Zähler einbüßte. Die wachsenden Omikron-Sorgen hatten zuletzt auch den Ölpreis unter Druck gesetzt.  

Für weitere Ernüchterung an den Aktienmärkten sorgte einmal mehr der Corona-Impfstoffentwickler Moderna. Eigenen Angaben zufolge könnte der US-Pharmakonzern eine gezielte Auffrischungsimpfung für die neue Mutation erst ab März entwickeln. "Die Omikron-spezifischen Booster kommen realistischerweise nicht vor März und vielleicht eher im 2. Quartal", so Moderna-Chef Stephen Hoge. 

Der US-Autobauer General Motors hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Finanzchef Paul Jacobson kündigte einen Gewinn von etwa 14 Mrd. $ an. Bisher wurde ein Vorsteuergewinn zwischen 11,5 und 13,5 Mrd. $ in Aussicht gestellt. 

Insidern zufolge überlegt die Fluggesellschaft Air France die geplante Kapitalerhöhung zu verschieben. Grund seien die erneuten Reisebeschränkungen durch Regierungen zur Eindämmung der neuen Mutation. Der Konzern hat sich bisher nicht zu der Sache geäußert. 

Zum ersten Mal in seiner 98-jährigen Geschichte wird eine Frau Vorstandsvorsitzende des Unterhaltungsriesen Walt Disney. Am 31. Dezember soll Susan Arnold die Nachfolge von Bob Iger antreten. 

 

 

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