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DAX stabilisiert sich

Wall Street unter Druck

Die Sorge vor einem Shutdown in den USA und eine womöglich früher als erwartete Straffung der Geldpolitik der Notenbanken haben bei den Anlegern für Zurückhaltung gesorgt. Der dt. Leitindex rutschte im gestrigen Handel bis auf knapp über 15.200 Punkte ab. Zur Wochenmitte hingegen konnte sich der DAX etwas stabilisieren und kletterte zuletzt erneut über 15.400 Zähler. Von der Wall Street erhielt der DAX zuletzt ebenfalls schwache Vorgaben. Die Furcht vor einer Zinswende drückte die US-Leitindizes ins Minus. Der Dow Jones büßte 1,6 % ein und der S&P 500 verlor auf 4.352 Zähler. Die Technologiebörs Nasdaq sackte sogar um 2,8 % ab. Zusätzlich zur anstehenden Entscheidung der Notenbank Fed steigt in den USA auch die Sorge vor einem möglichen Zahlungsausfall der USA und einem damit verbundenen Shutdown, sollten sich die Parteien nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen können. 

Für eine leichte Kurserholung bi dem zahlungsunfähigen Immobilienentwickler Evergrande sorgte der Verkauf der Anteile an der Shengjing Bank für rund 1,5 Mrd. $. Insgesamt verkaufen die Chinesen 1,75 Mrd. Titel, die 19,9 % des ausgegebenen Aktienkapitals entsprechen an die staatliche Vermögensgesellschaft Shenyang Shengjing.

Covestro rechnet für das laufende 3. Quartal das obere Ende der Prognose erreichen zu können. Beim Ebitda stellte der Kunststoffkonzern zuletzt 760 bis 860 Mio. € in Aussicht. Im Vergleichszeitraum erzielte das Unternehmen hier noch 456 Mio. €. Bereits im Juli hatte das Management die Prognose für den operativen Gewinn angehoben.

Der US-Chiphersteller Micron hat für das 1. Quartal eine Umsatzwarnung ausgegeben. Als Grund nannte der Konzern die anhaltenden Engpässe bei Materialien für die Chipindustrie. Nach eigenen Angaben erwartet der Vorstand nun Erlöse in Höhe von 7,65 Mrd. $, plus minus 200 Mio. $. Erwartet wurden durchschnittlich 8,57 Mrd. $. 

Für rund 250 Mio. $ übernimmt der Baustoffkonzern HeidelbergCement einen Minderheitsanteil an einem US-Softwarespezialisten für Baustoffe. Mit der Übernahme von 45 % an Command Alkon baut der Konzern ein digitales Ökosystem für die Baustoffindustrie auf. 

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