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DAX übertrifft sich selbst

Ein Rekordhoch jagt das Nächste

Der dt. Leitindex übertraf sich erneut selbst und kletterte zuletzt über 14.900 Punkte. Anleger blicken optimistisch in die Zukunft und ließen die Pandemiesorgen wieder hinter sich. Von der Wall Street kommen indes gemischte Vorgaben. Während der Dow Jones im gestrigen Handelsverlauf ein neues Rekordhoch erreichte, musste der S&P 500 nach einem Wwechselbad der Gefühle, ein Minus von 0,1 % hinnehmen. Auch an der Technologiebörse Nasdaq büßte der Composite-Index 0,6 % ein. Vor allem Spekulationen über einen Zahlungsausfall des US-Hedgefonds Archegos Capital bremste die US-Börsen und setzte Bankentitel weltweit unter Druck. 

So büßte die Credit Suisse zeitweise 14 % ein. Und auch die Dt. Bank geriet unter Druck. Medienberichten zufolge musste Archegos Ende vergangener Woche Aktien im Wert von 20 Mrd. $ verkaufen. 

Der Autokonzern BMW bezieht das Lithium für seine Autobatteriezellen künftig aus Argentinien. Mit dem US-Konzern Livent wurde ein mehrjähriger Vertrag über 285 Mio. € geschlossen. Damit "machen wir uns technologisch, geografisch und geopolitisch unabhängiger von einzelnen Lieferanten", teilte der Autobauer mit.

Nach dem Verkauf der Autovermittlungsplattform will Scout24 eigene Aktien im Wert von knapp 973,6 Mio. € zurückkaufen. Wie der MDAX-Konzern mitteilte bietet er 69,66 € je Anteilsschein und damit 10 % mehr als der Durchschnittskurs der letzten drei Handelstage. 

Der Windkraftanlagenbauer Nordex wird 38 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 182 Megawatt nach Spanien liefern. Zudem profitierte der Konzern von einer Kurszielanhebung. 

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