Hängepartie geht weiter

DAX rutscht ab

Der DAX gibt sich auch heute wieder eher uneins. Es scheint beinahe so, als könnte sich der Leitindex wieder nicht entscheiden, ob es nach oben oder unten gehen soll. Von der Wall Street kommen indes uneinheitliche Vorgaben. Der Dow Jones erreichte im gestrigen Handelsverlauf erneut ein Rekordhoch, schloss letztendlich mit einem Plus von 0,1 %. Der S&P 500 gab 0,7 % nach. Die Technologiebörse Nasdaq hingegen gab um 2,4 % auf 13.541 Zähler nach. Vor allem die Sorge vor einem Anstieg der Inflation belastete die Börsen. 

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement konnte im Geschäftsjahr 2020 sein Betriebsergebnis um 6 % verbessern. Auf vergleichbarer Basis sank der Umsatz um 4,6 % auf 17,6 Mrd. €. Vor allem der erste Lockdown hatte das Geschäft des Konzerns stark belastet und konnte im Jahresverlauf nicht mehr aufgeholt werden. 

Der Kunststoffkonzern Covestro stellt für das laufende Geschäftsjahr Ergebnisse über dem Niveau von vor der Pandemie in Aussicht. Im Pandemiejahr 2020 musste der Konzern unter anderem einen Umsatzrückgang von 14 % hinnehmen.

Deutliche Verluste musste der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero hinnehmen. Medienberichten zufolge versuchen in den USA immer mehr Restaurantbesitzer die hohen Gebühren der ansässigen Lieferdienste zu umgehen. Unterstützung erhalten sie dabei von den Behörden. Zudem gab der Konzern nach Börsenschluss bekannt, im Rahmen eines Mitarbeiter-Aktienprogramms neue Aktien ausgegeben zu haben. 

Auch die Continental-Aktien notierten zuletzt schwächer. Grund hierfür war die Ankündigung des Reifenherstellers, aufgrund der Geschäftslage die Dividende zu streichen. Für 2019 gab es noch 3,00 € je Aktie, trotz roter Zahlen. 

Nachdem Adidas die Dividende vergangenes Jahr aufgrund der Coronakirse gestrichen hatte, will der zweitgrößte Sportartikelhersteller für 2020 eine Dividende in Höhe von 3,00 € ausschütten. Damit liegt diese jedoch unter den für 2019 ursprünglich anberaumten 3,85 €. 

Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse hat erste Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. Der Umsatz wird demnach am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 5,9 bis 6,2 Mrd. € erwartet. Die Ebitda-Marge soll sich sogar leicht oberhalb der prognostizierten Spanne von 16,5–17,5 % einfinden. Genaue Zahlen veröffentlicht der Konzern am 4. März. 

Dank eines lukrativen Online-Geschäfts und einer hohen Nachfrage nach Fotobüchern erwirtschaftete Cewe in 2020 einen Umsatz von 727,3 (720,4) Mio. €. Das Ebit verbesserte sich dank eines Sparprogramms um 40 %. Aufgrund der guten Entwicklung will der Konzern zum zwölften Mal die Dividende auf 2,30 (2,00) € anheben. 

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