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DAX vor Bewährungsprobe

Konjunktursorgen flammen erneut auf

Die sich weiterhin verschärfende Coronalage und die damit verbundenen Konjunktursorgen setzen dem DAX auch zu Wochenschluss zu. Vor allem die Meldung über eine neue gefährliche Variante verunsicherte die Anleger. In der vergangenen Woche hatte der DAX noch bei 16.290 Punkten eine neue Bestmarke aufgestellt. Zwischenzeitig ist er jedoch bis auf 15.700 Zähler abgerutscht. Zudem musste der dt. Leitindex zuletzt ohne Vorgaben von der Wall Street auskommen, weil die US-Börsen aufgrund eines Feiertags geschlossen hatten. 

Der Düngerkonzern K+S kann aufatmen. Die Zweifel der Finanzaufsicht BaFin an der Bilanz 2019 und dem Bericht zum 1. Halbjahr 2020 konnten die Aufseher der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) nicht bestätigen. Die BaFin-Beamten hatten den Verdacht geäußert, dass eine Milliardenabschreibung im Herbst 2020 wegen des Düngerpreisverfalls zu niedrig ausgefallen sei. Ein Anpassungsbedarf sei jedoch nicht festgestellt worden, hieß es in einer Mitteilung.

Medienberichte zufolge könnte die Software AG verkauft werden. Das Unternehmen prüfe derzeit strategische Optionen, wobei ein Verkauf eine mögliche Option darstelle. Das Unternehmen hat derzeit einen Marktwert von 2,6 Mrd. €. Das Unternehmen machte bisher keine konkreten Angaben.

Der E-Autopionier Tesla will seine Produktionskapazitäten in Schanghai erweitern. Es sollen rund 1,2 Mrd. Yuan in das Werk investiert und 4.000 neue Arbeitsstellen geschaffen werden. 

 

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