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DAX weiter im Seitwärtstrend

Anleger warten ab...

Der dt. Leitindex trat auch heute weiter auf der Stelle und pendelte weiter um die Marke von 15.200 Punkten. Anleger richten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die USA, wo die Tech-Giganten Alphabet und Microsoft heute ihre Zahlen vorlegen. Zuletzt erhielt der DAX zudem von der Wall Street gemischte Vorgaben. Während die Technologiebörse Nasdaq und der S&P 500 Kursgewinne verzeichnen konnten, musste der Leitindex Dow Jones ein Minus von 0,2 % hinnehmen. Der Composite-Index der Nasdaq hingegen verbesserte sich um 0,9 %. 

Eine Prognoseanhebung sowie ein positiver Jahresauftakt schoben den Kurs des Diagnostik-Spezialisten Stratec zwischenzeitig an. Im 1. Quartal legte der Umsatz um 27 % auf 72 Mio. € zu. Vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach molekular- und immundiagnostischen Lösungen sorgte für die hohe Nachfrage. 

Der US-Elektroautopionier Tesla erwirtschaftete in den vergangenen 3 Monaten den bisher höchsten Quartalsgewinn. Der Quartalsgewinn legte auf 438 Mio. $ zu. Im Vergleichszeitraum standen 16 Mio. $ zu Buche. Zudem verbesserten sich die Erlöse um 74 % auf 10,4 Mrd. $. 

Angesichts der anhaltenden Chip-Flaute rechnet der Autokonzern VW mit größeren Schwierigkeiten im Q2. Beim Bau des geplanten Netz aus europäischen Batteriezellfabriken kommen die Wolfsburger voran. Zudem kündigte Porsche-Chef Oliver Blume in einem Interview an, eine eigene Batteriefabrik für Hochleistungszellen in Tübingen bauen zu wollen. 

Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips ist mit deutlichen Zuwächsen ins Jahr gestartet. Die vor dem Verkauf stehende Hausgeräte-Sparte herausgerechnet, stieg der Umsatz im ersten Quartal auf vergleichbarer Basis um neun Prozent auf gut 3,8 Mrd. €. Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Frans van Houten jetzt mit einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Der US-Finanzinvestor KKR hat ein Aktienpaket, welches er an Hensoldt hält, von 25,1 % verkauft. Für insgesamt 606 Mio. € ging dieses an den italienischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo. Zwischenzeitig ging es für den Rüstungselektronik-Hersteller in der Spitze um 25 % bergauf.

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