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DAX weiterhin in Rekordnähe

Wall Street ausgebremst

Der dt. Leitindex konnte sich auch zu Wochenbeginn auf seinem hohen Niveau behaupten und hielt sich über 16.100 Punkten, auch wenn er zuletzt etwas an Schwung verlor. An der Wall Street legten die Leitindizes, nach ihrer bisherigen Rekordjagd, eine Verschnaufspause ein. Vor allem die mit den zuletzt guten Konjunktursignalen verbunden höhere Inflation bremsten die Leitindizes aus. Die anhaltend hohe Inflation könnte die US-Notenbank Fed dazu zwingen, die Zinsen schneller anzuheben als bisher geplant. Der Dow Jones setzte angesichts dessen leicht auf 36.087 Punkte zurück und der S&P 500 trat bei 4.683 Zählern auf der Stelle. Auch die Technologiebörse Nasdaq setzte leicht um 0,07 % zurück. 

Der Kurs des E-Autopioniers Tesla geriet im späten Handel unter Druck, nachdem Konzernlenker Elon Musk weitere Unternehmensanteile im Wert von rund 930 Mio. $ verkaufte. Der Börsenwert des Konzerns rutschte unter die Marke von 1 Bill. $. Zeitweise gab der Kurs um mehr als 5 % nach.

Der Wolfsburger Autokonzern VW musste vor dem Obersten US-Gericht eine Niederlage hinnehmen. Der Konzern wollte zwei noch ausstehende Verfahren um manipulierte Abgaswerte vor den Supreme Court bringen. Dieser wies die Anträge auf Überprüfung jedoch ohne Begründung ab. Die Wolfsburger hofften die bisher gefällten Urteile so noch kippen zu können und weitere mögliche Strafen abwenden zu können. 

Medienberichten zufolge treibt der Traditionskonzern Thyssenkrupp den Börsengang des Geschäfts mit Wasserstoff-Elektrolyseuren voran. Demnach prüft der Konzern eine Notierung des Gemeinschaftsunternehmens Uhde Chlorine Engineers im Q1 2022. Das Geschäft könnte mit bis zu 5 Mrd. € bewertet werden. 

 

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