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Lockdownsorgen belasten

Gemischte Vorgaben von der Wall Street

Zuletzt schien es für den DAX kein Halten zu geben. In den vergangenen Tagen stellte der dt. Leitindex 6 neue Rekorde auf. Verunsicherung wegen der Coronapandemie haben den Anlegern zu Wochenschluss jedoch auf den Magen geschlagen. Nach den vergangenen Rekorden konnte der dt. Leitindex erstmals keine Bestmarke setzen. Infolge der sich zuspitzenden Infektionslage machten sich Sorgen vor einem erneuten Lockdown mit seinen wirtschaftlichen Folgen breit. Und auch die Vorgaben von der Wall Street waren durchwachsen. Dank guter Zahlen des Chip-Konzerns Nvidia erklomm die Technologiebörse Nasdaq im gestrigen Handelsverlauf ein neues Allzeithoch und ließ die anderen Leitindizes damit hinter sich. Der Dow Jones verbuchte ien leichtes Minus von 0,2 % und setzte damit auf 35.871 Punkte zurück. Der S&P 500 hingegen konnte ein kleines Plus von 0,3 % verzeichnen. Derzeit bestimmen vor allem die Big-Tech-Konzerne die Kursbewegungen an der Wall Street. So markierten Apple, Microsoft und Alphabet im gestrigen Handelsverluaf neue Allzeithochs und schoben die Leitindizes an.

Der DAX-Konzern BASF verkauft sein Geschäft mit Kaolinmineralien an das amerikanische Unternehmen KaMin. Wenn die zuständigen Kartellbehörden dem Deal zustimmen, soll der Verkauf im 2. Halbjahr 2022 abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis wurde bisher nichts bekannt.

Im 3. Quartal wies das Biotechunternehmen CureVac einen deutlichen Umsatzanstieg aus. Der Betriebsverlust hingegen wurde auf –143,1 Mio. € ausgeweitet. Als Grund nannte das Unternehmen vor allem hohe Forschungs- und Entwicklungskosten für den Coronaimpfstoff der ersten Generation.

Unilever verkauft sein Tee-Geschäft Ekaterra an einen Fonds des Finanzinvestors CVC Partners. Ohne Schulden und Bankguthaben beläuft sich der Kaufpreis auf 4,5 Mrd. €. Zu den Marken der Sparte gehört unter anderem Lipton.

 

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