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Deere spürt weiterhin die Kundenzurückhaltung

New York – „Während wir die anhaltenden Herausforderungen auf den globalen Agrarmärkten angehen, treibt unser umfassendes Portfolio weiterhin die Ausweitung unseres Marktanteils voran und unterstützt unsere Ziele für nachhaltiges Wachstum“, das sagte Chief Executive John May bei der Vorlage der Q2-Zahlen. Dabei bekam der Konzern erneut vor allem die Zurückhaltung der Kunden im Bereich mit großen Landmaschinen zu spüren. Dank eines guten Geschäfts mit Baumaschinen legten die Nettoerlöse im Berichtszeitraum insgesamt dennoch um 5 % auf 13,37 Mrd. $ zu. Die Nettoerlöse im Geschäftsbereich für Produktions- und Präzisionslandwirtschaft sanken um 14 % auf 4,5 Mrd. $. 

Die Umsätze im Bereich Bau- und Forstwirtschaft stiegen allerdings um 29 % auf 3,79 Mrd. $. Dennoch fiel der Nettogewinn konzernweit auf 1,77 (1,80) Mrd. $ zurück. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Geschäftsjahr, die einen Nettogewinn von 4,5 bis 5,0 Mrd. $. Unterdessen hat der Konzern eine Rückerstattung in Höhe von 272 Mio. $ aus Zollrückforderungsansprüchen erhalten. Diese waren von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde akzeptiert worden, nachdem der Oberste Gerichtshof im Februar die von Präsident Trump verhängten Notfallzölle aufgehoben hatte.

Mit Deere erntet man auch in schwierigen Börsenzeiten Kurs-Ernte; (B+).