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Erholung voraus?

Sorge vor Omikron nimmt ab

Vergangene Woche belasteten die Sorgen vor möglichen Auswirkungen der Omikron-Mutation die Börsen. Mittlerweile scheint sich die Lage etwas beruhigt zu haben und der DAX setzt zu einer leichten Gegenbewegung, nach der Verkaufspanik, an. Ersten Studien zufolge fallen die Symptome derer die an der neuen Virusmutation erkranken, milder aus als bei früheren Varianten. Die Vorgaben von der Wall Street sind indes wenig ermutigend. Vor allem die Tech-Aktien gerieten zum Wochenende unter Druck und die Technologiebörse Nasdaq setzte um 1,9 % zurück. Der Dow Jones verlor hingegen "nur" 0,2 % und der S&P 500 büßte 0,8 % auf 4.538 Punkte ein. 

Insidern zufolge denkt der britische Pharmakonzern AstraZeneca über den Börsengang seiner Impfstoffsparte nach. Das Management lote derzeit noch die beste Aufstellung aus, so eine mit der Sache vertraute Person. Ein Börsengang sei dabei ebenfalls ins Auge gefasst worden. 

Walgreens Boots Alliance verzeichnete zuletzt deutliche Kursgewinne. Gerüchten zufolge prüft die US-Drogerie- und Apothekenkette einen möglichen Verkauf der britischen Tochter Boots für einen Milliardenbetrag. 

Zwischenzeitig musste DocuSign einen deutlichen Kursrutsch hinnehmen. Das Unternehmen für elektronische Signaturen verfehlte im vergangenen Quartal die Umsatzerwartungen der Analysten. Nachdem die Nachfrage im Zuge der Pandemie im vergagenen Jahr angeheizt wurde, wächst nun die Sorge vor einem sich verlangsamenden Wachstum. 

Der kurz vor der Übernahme stehende Immobilienkonzern Dt. Wohnen soll in den MDAX aufgenommen werden und dort Zooplus ersetzen. Die Aufnahme soll zum 20. Dezember wirksam werden. Zudem steigen Vitesco, Heidelberger Druck und GFT Technologies in den SDAX auf. Sie ersetzen Home24, Hensoldt und Westwing.

 

 

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