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Fed bremst Börsen

Schwache Vorgaben von der Wall Street

An den Börsen machte sich zuletzt die Sorge vor einer strafferen Geldpolitik der US-Notenbank Fed bemerkbar. Zur Wochenmitte war der dt. Leitindex knapp an sein Allzeithoch herangekommen und letztlich über 16.200 Punkte erreicht. Zwischenzeitig mussten jedoch leichte Verluste verbucht werden und der DAX rangierte zeitweise wieder um die Marke von 16.000 Zählern. Die veröffentlichten Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung bremsten die Leitindizes an der Wall Street zur Wochenmitte aus. Demnach haben sich einige Fed-Mitglieder dafür ausgesprochen, kurz nach der ersten Zinserhöhung die Bilanzsumme der Notenbank zu verringern. Die Wirtschafts- als auch die Inflationsentwicklung sprächen zudem für einen schnelleren Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Die US-Leitindizes reagierten daraufhin mit Verlusten und schlossen schwächer. Der Dow Jones, welcher im Handelsverlauf noch bei 36.952 Punkten ein neues Rekordhoch markierte, schloss 1,1 % leichter. Der S&P 500 verlor 1,9 % und die Technologiebörse Nasdaq büßte 3,3 % ein. 

Der Onlinegigant Amazon arbeitet mit dem Automobilkonzern Stellantis zusammen. Stellantis, zu dessen Marken Peugeot, Chryler, Fiat und Opel gehören, will im Zuge der Zusammenarbeit unter anderem die Sprachassistentin Alexa in seinem Cockpit einbetten. 

Der Telekomkonzern AT&T konnte zwischenzeitig ein deutliches Kursplus verbuchen. Das Unternehmen gewann im vergangenen Jahr so viele neue Mobilfunk-Vertragskunden wie seit 10 Jahren nicht. Zudem erfreute der Konzern die Anleger mit den Aussichten im Neugeschäft mit Streaming-Angeboten. Ersten Berechnungen zufolge dürfte 2021 das Jahresziel von 73 Mio. weltweiten Nutzern vermutloch übertroffen werden. 

Wegen Turbulenzen an den Rohstoffmärkten besorgt sich der Energiekonzern Uniper Unterstützung in Milliardenhöhe. Diese kommen unter anderem vom Mutterkonzern Fortum sowie der Förderbank KfW. Anleger reagierten verhalten auf die Nachricht.

 

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