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Inflationsängste belasten Börsen erneut

Hält die 16.000 Punkte-Marke?

Nachdem der dt. Leitindex mit deutlichen Kursgewinnen aufwarten konnte hielten sich die Anleger, angesichts zunehmender Inflationssorgen, einmal mehr zurück. Zwar hielt sich der DAX zunächst über 16.000 Punkten, musste um diese Marke allerdings kämpfen. Hierzulande sorgt vor allem die laufende Berichtssaison für Gesprächsstoff. Auch von der Wall Street erhielt der dt. Leitindex durchwachsene Vorgaben. Sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 gaben im gestrigen Handel um 0,3 % nach. Die Technologiebörse Nasdaq büßte sogar 0,6 % auf 15.886 Zähler ein. Vor allem ein Rekordanstieg der US-Erzeugerpreise drückte auf die Kauflaune der Anleger. Zusätzlich stehen heute die Daten zu den US-Verbraucherpreisen an, welche ebenfalls zugelegt haben dürften.  

Der Energiekonzern E.on konnte im vergangenen Quartal von kühlerem Wetter, dem Wegfall negativer Coronaeffekte und Kosteneinsparungen profitieren. Das Ebit legte zwischen Juli und September um 52 % auf 765 Mio. € zu. Dank eines Zukaufs verbesserte sich der Umsatz auf 15,1 (12,8) Mrd. € zu. Das bereinigte Konzernergebnis sprang auf 424 Mio. € an nach 139 Mio. € im Vergleichszeitraum.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende September) fuhr der Energiekonzern Siemens Energy einen Verlust in Höhe von –560 Mio. € ein. Vor allem die Verluste der spanischen Windenergie-Tochter Siemens Gamesa und Restrukturierungskosten belasteten das Ergebnis. Die Aktionäre sollen dennoch eine Dividende in Höhe von 0,10 € für das vergangenen Jahr erhalten.

Auf einen operativen Rekordgewinn steuert hingegen die Allianz zu. Wie der Konzern mitteilte wird das operative Ergebnis bei etwa 13 Mrd. € liegen. Bereits nach 9 Monaten konnte mit 9,9 Mrd. € ein Plus von 27 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Mit 3,2 Mrd. € erzielte die Allianz "unser stärkstes 3. Quartal überhaupt", so Vorstandschef Oliver Bäte. 

Steigende Mieten und Wohnungskäufe haben das Geschäft des Immobilienkonzerns LEG im 3. Quartal angeschoben. Der MDAX-Konzern steigerte das FFO I im Jahresvergleich um 13,6 % auf 116 Mio. €. Das Periodenergebnis verbesserte sich um 80,6 % auf 77,1 Mio. €. 

 

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