New York – Eine anziehende Nachfrage nach modernen PCs hat dem US-Konzern ein starkes Quartal beschert. „Wir erwarten eine anhaltende Dynamik durch den Umstieg auf Windows 11 und die Einführung von KI-PCs“, so Karen Parkhill, die Finanzchefin des Computer-Herstellers. Das Druckgeschäft schwächelte allerdings erneut. Der Umsatz legte im 3. Quartal (per Ende Juli) um 3,1 % auf 13,9 Mrd. $ zu. Der PC-Umsatz kletterte um 6 % auf 9,9 Mrd. $ und glich damit einem Rückgang im Bereich Drucker um 4 % auf 4,0 Mrd. $ aus. Der Nettogewinn stieg auf 763 Mio. $, nach 640 Mio. $ im Vorjahreszeitraum.
Der Absatz von KI-PCs stieg derweil im Quartalsvergleich zweistellig, wie CEO Enrique Lores angab. Besonders stark ist die Nachfrage bei Geschäftskunden gewesen, die Vorteile aus Anwendungen zur Steigerung der Produktivität ziehen wollen. Das PC-Segment hat außerdem davon profitiert, dass Kunden ältere PCs vor dem Übergang auf Windows 11 erneuert haben. Diese Trends dürften auch weiterhin den Umsatz ankurbeln und im lfd. Quartal sowie im nächsten Geschäftsjahr zu einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich führen, so Lores. Die zusätzlichen Kosten durch Zölle haben man minimieren können, so CFO Parkhill. Bis Ende des 4. Quartals werde man alle Kosten im Zusammenhang mit den Zöllen wegstecken und plane keine weiteren Preiserhöhungen.
Auch wenn sich HP Inc. langsam aber sicher zu erholen scheint, ist der Weg zu alter Stärke noch weit. Die Aktie ist nur etwas für Aktionäre mit starken Nerven; (B+).