Candlechart_Tablett.jpg

Kursgewinne beim DAX

Anleger weiter optimistisch

Die zu Wochenbeginn erlittenen Verluste konnte der dt. Leitindex zu Wochenmitte vollständig aufholen. Am Montag war der DAX bis auf 15.019 Punkte abgerutscht, bevor wieder deutlich ins Plus drehte. Trotz der weiter bestehenden Risiken für die Börsen, wie die angespannte Situation rund um den chinesischen Immobilienentwickler Evergrande und der Straffung der Geldpolitik in den USA, zeigten sich die Anleger hierzulande zuletzt optimistisch. Der DAX kletterte zwischenzeitig wieder über 15.500 Zähler. Nach der gestrigen Sitzung der US-Notenbank Fed kündigte Fed-Chef Jerome Powell an, dass bei der nächsten Sitzung Anfang November eine Drosselung der miliardenschweren Wertpapierkäufe beschlossen werden könnte. Zudem könnten bis Mitte 2022 die Käufe komplett eingestellt werden. Die Ankündigung des kriselnden Immobilienentwicklers Evergrande, eine Lösung für fällige Zinszahlungen einer Yuan-Anleihe gefunden zu haben, beruhigte die Anleger. Der Dow Jones legte auf 34.258 Punkte zu. Der S&P 500 schloss bei 4.407 Zählern und auch die Technologiebörse Nasdaq konnte erneut Kursgewinne verzeichnen. Die Aussicht auf einen Beginn des sogenannten Taperings (Zurückfahren der Anleihenkäufe) schob den Dollar deutlich an. Im Gegenzug dazu machte der steigende Dollar dem Goldpreis zu schaffen. 

Mit seinen Geschäftszahlen hatte das Softwareunternehmen Adobe die Markterwartungen verfehlt und büßte daraufhin einige Prozente ein.

Aufgrund der "derzeit ungünstigen Marktbedingungen" haben die Entwickler der Sprachlern-App Babble den geplanten Börsengang vorerst auf Eis gelegt. Einen konkreten neuen Termin nannte das Unternehmen bislang nicht. Ursprünglich sollte der 1. Handelstag dieser Freitag sein.

Nachdem der Paketdienst FedEx seine Jahresprognose bereits nach den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres nach unten anpassen musste, geriet der Kurs des Unternehmens unter Druck.

Nachdem der Konkurrent FedEx mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen enttäuschte, musste auch die Dt. Post leichte Kursverluste hinnehmen. 

Der iPhone-Konzern Apple will das populäre Online-Game "Fortnite" vorerst nicht wieder im App Store aufnehmen. Bis der Rechtsstreit mit dem Entwicklerunternehmen Epic abgeschlossen ist, solle sich daran auch nichts ändern. 

 

Suche