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Mit Schwung in die neue Börsenwoche

DAX im Plus

Die Börsen rund um den Globus scheinen zu Beginn der neuen Woche wieder im Aufholmodus zu sein. nicht nur in Asien stehen die Indizes im Plus. Auch von der Walls Street kommen mehr als erfreuliche Signale – und das trotz rekord-Inflation und Omikron-Sorgen, die sich zum,indest in der Poltik langsam bemerkbar machen. Zuletzt hatte der britische Premierminister Boris Johnson wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron vor einer "Flutwelle" an Neuinfektionen gewarnt. Doch auch dies ließ die Anleger zunächst kalt. Zumal viele Länder der westlichen Welt mittlerweile den Booster-Turbo gezündet haben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zufolge könnte die Booster-Impfung die Delta-Welle brechen und eine Omikron-Welle abwenden. Und auch der Wochenausblick ist vielversprechend: An den Börsen wird damit gerechnet, dass die Federal Reserve in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch ankündigen wird, ihr Tempo bei der Drosselung der Wertpapierkäufe (Tapering) zu beschleunigen. Aber auch dies ist nicht wirklich überraschend. 

Dass Harley Davidson seine E-Motorensparte als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen will, gab der Traditionsmarke nochmals Schub. 

Angesichts des weltweiten Mangels an Halbleitern lässt Daimler die Fertigung in seinem Werk in Ungarn einen Monat lang ruhen. Unterdessen hat der DAX-Konzern in der Diesel-Affäre weitere Rechtsverfahren gegen eine Geldzahlung beigelegt. In Kanada werden nun in einem Vergleich womöglich langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen dadurch vermieden, dass Daimler rund 250 Mio. CAD zahlt.

Im neu aufgerollten Prozess um mutmaßlichen Steuerbetrug des Schweizer Bankriesen UBS in Frankreich wird das Urteil erwartet. Das Pariser Berufungsgericht will seine Entscheidung heute verkünden. Der UBS droht in dem Verfahren wie schon in erster Instanz eine Milliardenstrafe. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Geldbuße von mindestens zwei Milliarden Euro. Die Verteidigung pochte auf Freispruch. 
Die Staatsanwaltschaft warf der UBS in dem Verfahren vor, zwischen 2004 und 2012 Beschäftigte nach Frankreich geschickt zu haben, um dort reiche Kundschaft anzuwerben. UBS solle die Klientel dann dazu animiert haben, ihr Geld in der Schweiz und damit vorbei am französischen Fiskus zu platzieren. 
Vor zwei Jahren war das Institut in erster Instanz zu einer Rekordgeldbuße von mehr als 3,7 Mrd. € verurteilt worden. Das Kreditinstitut legte dagegen Berufung ein. Vorwürfe eines strafbaren Fehlverhaltens wies es zurück.

Lufthansa Cargo will angesichts des Booms bei der Luftfracht ihre Flugzeugflotte vergrößern. Dabei gehe es sowohl um weitere Großraumjets vom Typ Boeing 777F als auch um kleinere Mittelstrecken-Frachtjets, erklärte Lufthansa-Cargo-Chefin Dorothea von Boxberg in einem veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zudem zieht sie den neuen Airbus-Großraumfrachter A350F in Betracht, den der Hersteller bis Mitte des Jahrzehnts fertigstellen will. 
 

 

 

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