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Neue Börsenwoche bleibt volatil

In dieser Woche kam der DAX unter dem Strich kaum vom Fleck – im Gegenteil! So mussten die Anleger immer wieder starke Kursschwankungen hinnehmen. Die Spekulationen auf eine raschere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed bereiteten der Jahresanfangsrally ein vorläufiges Ende.

In der kommenden Woche dürfte es für Anleger nicht leichter werden. Eine deutlichere Beruhigung dürfte schließlich erst eintreten, wenn es neue Nachrichten von der geldpolitischen Front gibt. Nach wie vor sollte auch nicht die Omikron-Variante unterschätzt werden.

Anfang der Woche dürfte es zunächst ruhiger werden, da die Wall Street am Montag wegen des Feiertags Martin Luther King Day geschlossen bleibt und daher wichtige Impulse für den DAX fehlen. Zudem stehen vergleichsweise wenige US-Konjunkturdaten auf dem Terminplan. Am Freitag werden die Frühindikatoren für Dezember veröffentlicht. Analysten erwarten einen Anstieg um 0,8 % zum Vormonat, nach einem Plus von 1,1 % im November. Gleichzeitig dürfte die Bilanzsaison in den USA richtig Fahrt aufnehmen.

Ein Störfeuer für die Börse könnte aber zu Beginn der Woche aus China kommen. So werden die Zahlen zum chinesischen Wachstum am Montag veröffentlicht. Das chinesische Wirtschaftswachstum im 4. Quartal könnte mit 2,8 % hinter der Markterwartung von 3,6 % zurückbleiben, hieß es von Analystenseite. Grund hierfür seien die strengen Pandemie-Beschränkungen und der kriselnde Immobiliensektor.

Hierzulande steht am Dienstag der ZEW-Index, der die Stimmung der deutschen Börsenprofis widerspiegelt, auf der Agenda. Experten sagen für Januar eine Verbesserung auf 32 Punkte von 29,9 Zählern voraus. Außerdem werden deutsche (Mittwoch) und europäische (Donnerstag) Preisdaten bekannt gegeben.

 

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