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Neuigkeiten von der heimischen Börse

Die Berichtssaison hat sowohl hierzulande als auch jenseits des Atlantiks ihren Zenit überschritten. Nichtsdestotrotz hat noch das eine oder andere Unternehmen aus der 2. oder 3. Börsenreihe Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2026 veröffentlicht – mit der einen oder anderen Überraschung im Gepäck!

Pentixapharm schreibt weiterhin Verlust; (B):

Die Eckert & Ziegler-Tochter hat in der 1. Jahreshälfte zwar mehrere Meilensteine erreicht, aber dennoch keinen Umsatz verbucht, nachdem im Vergleichszeitraum 38 T€ erlöst werden konnten. Das Biotech-Unternehmen fokussiert sich auf neuartige Radiopharmazeutika, die sich noch in der klinischen Entwicklungsphase befinden. Daher verharrte auch das Ebitda mit –4,78 (–6,80) Mio. € in der Verlustzone. Auf die Aktionäre entfiel ebenfalls erneut ein Verlust in Höhe von –6,9 (–8,4) Mio. €. Für 2026 rechnet das Management mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von –21,6 (–16,5) Mio. €.

Dt. Rohstoff meldet Gewinnsprung; (B+):

Die Teilveräußerung der Beteiligung an Almonty Industries sowie höhere Ölpreise haben dem Öl- und Gaskonzern von Januar bis Juni einen signifikant höheren Gewinn beschert. Während der Umsatz moderat auf 110,0 (102,3) Mio. € zulegte, fuhr das Ebitda auf 205,2 (70,5) Mio. € vor. Unterm Strich sprang der Nettogewinn auf 134,7 (15,5) Mio. € an. Die bereits angehobenen Ziele wurden nochmals bestätigt. 

Grammer steigert Ergebnisse; (B+):

Auf Halbjahressicht ist es dem Autozulieferer gelungen, den Umsatz trotz der insgesamt angespannten Marktsituation auf 961,4 (953,7) Mio. € zu steigern. Das operative Ebit verbesserte sich auf 41,7 (35,6) Mio. € und nach Steuern legte der Gewinn auf 24,3 (13,1) Mio. € zu. Auf Jahressicht plant der Vorstand mit Erlösen auf Vorjahresniveau (2025: 1,9 Mrd. €) und einem operativen Ebit von 80,0 (75,1) Mio. €.   

HomeToGo verharrt im roten Bereich; (B–):

Der Ferienwohnungsvermieter setzte in den ersten 6 Monaten mit 160,1 (93,2) Mio. € mehr um, das bereinigte Ebitda verharrte mit –15,1 (–20,6) Mio. € dennoch weiterhin im Verlustbereich. Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände drückten das Unternehmen unterm Strich mit –58,2 (–42,9) Mio. € tiefer in die roten Zahlen. HomeToGo arbeitet weiterhin an einer Verbesserung der Profitabilität und hat den Free Cashflow immerhin bereits auf 48,2 (–5,0) Mio. € verbessert. Auf Jahressicht wird zudem mit Erlösen zwischen 400 und 410 (255,5) Mio. € und einem bereinigten Ebitda zwischen 45 und 47 (13) Mio. € gerechnet. 

Hoenle bestätigt gekürzte Ziele; (B):

Im 3. Quartal per Ende Juni hat der Spezialist für UV-Technologien ein leichtes Umsatzwachstum auf 23,7 (22,6) Mio. € verbucht. Das Ebitda drehte dabei von 532 T auf 1,7 Mio. € auf. Unterm Strich stand dennoch ein Verlust in Höhe von –245 (–921) T€ in den Büchern. Die zuletzt gekappten Ziele wurden bestätigt. 

Uzin Utz kaum verändert; (B):

Von Januar bis Juni kletterten die Erlöse des Bodenbelagherstellers um 8,8 % auf 273,96 Mio. €. Gerade im Ausland konnte das Unternehmen deutliches Wachstum verzeichnen, aber auch im Inland entwickelte sich die Nachfrage insgesamt positiv. Das Ebit verharrte mit 20,7 (20,4) Mio. € auf Vorjahresniveau und nach Steuern stand mit 14,40 (13,97) Mio. € ebenfalls minimal mehr in der Bilanz. Für 2026 stellt der Vorstand leicht steigende Umsätze (Vj.: 505,1 Mio. €) und einen leichten bis moderaten Rückgang des Ebit  (Vj.: 40,4 Mio. €) in Aussicht. 

Gesco auf Kurs; (B):

Die Industrieholding sieht sich auf Kurs bei ihren Jahreszielen. In den ersten 6 Monaten setzte das Unternehmen 248,7 (237,2) Mio. € um und erreichte ein Ebitda in Höhe von 21,8 (16,5) Mio. €. Nach Anteilen Dritter zog der Gewinn auf 7,8 Mio. € an. Im Vorjahr standen 4,5 Mio. € in den Büchern. Für 2026 wird mit Erlösen von 515 bis 530 (495) Mio. € gerechnet. Der Gewinn nach Anteilen Dritter soll dabei auf 15,0 bis 20,0 (9,9) Mio. € anwachsen.