Kopenhagen – Angesichts des starken Verkaufsstarts seiner neuen Abnehmpille blickt der dänische Pharmakonzern etwas optimistischer auf das Gesamtjahr. Im 1. Quartal gingen die Erlöse, inklusive der Auslösung bestimmter Rückstellungen für das US-Geschäft und Wechselkurseffekten, um 24 % auf 96,8 Mrd. DKK nach oben. Der operative Gewinn schnellte ebenfalls wegen dieses Sondereffekts um 54 % auf 59,6 Mrd. DKK hoch. Nach Steuern standen mit einem Gewinn von 48,56 Mrd. DKK knapp 67 % mehr in der Bilanz. Ohne den Sondereffekt wäre das Nettoergebnis allerdings um 3 % auf 29,48 Mrd. DKK zurückgegangen.
Für 2026 erwartet das Unternehmen nun einen währungsbereinigten Rückgang bei Umsatz und Betriebsgewinn von 4 bis 12 %. Zuvor war das Unternehmen von einem Minus von 5 bis
13 % ausgegangen. „Der starke Absatz von Wegovy zusammen mit dem anhaltenden Wachstum im internationalen Geschäft hat uns dazu veranlasst, unsere Prognose für 2026 anzuheben“, erklärte Konzernchef Mike Doustdar. Zudem brachte der Konzern im April eine höher dosierte Wegovy-Spritze auf den US-Markt, die in Studien zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von fast 21 % führte.
Hinter Novo Nordiks liegt ein schwieriges Jahr. Dennoch steckt in der Aktie nach wie vor Aufholpotenzial. Anleger mit Durchhaltevermögen legen sich nach wie vor Stücke ins Depot; (A–).