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Philips kämpft weiter mit Lieferkettenproblemen

Amsterdam – Trotz Gegenwinds durch den starken Euro sowie die Auswirkungen durch US-Zölle konnte der Medizintechnikanbieter seinen Auftragseingang im 1. Quartal um 6 (2) % steigern. Der Umsatz ging dennoch zunächst auf 3,91 (4,09) Mrd. € zurück. Das lfd. Sparprogramm ließ unterdessen den Gewinn nach Steuern auf 146 (72) Mio. € anspringen. Trotz der guten Entwicklung warnte das Unternehmen vor Störungen in der Lieferkette und steigenden Kosten im Zuge des weiter schwelenden Nahost-Krieges. Das Unternehmen erklärte, es werde sich „auf das konzentrieren, was wir kontrollieren können“, um seine Erträge zu sichern. Dazu zähle auch die Stärkung der Lieferkette. Konzernchef Roy Jakobs merkte daher an, dass die Kosten voraussichtlich weiter steigen würden. 

Philips ist angesichts der geopolitischen Unsicherheiten nach wie vor nur etwas für spekulative Investoren mit starken Nerven. Dafür gibt es die Aktie jedoch zum Schnäppchenkurs; (A–).