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Paramount erhält Freigabe für ausländische Investoren

New York – Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC hat den Antrag des Medienkonzerns genehmigt, bei der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery eine ausländische Finanzierung von mehr als 25 % zuzulassen. Die Behörde erklärte, dies liege „im öffentlichen Interesse“. Sie dürfen jedoch keine stimmberechtigten Aktien besitzen und keinen Einfluss auf das Management oder inhaltliche Entscheidungen nehmen, teilte die FCC mit.

Nach Abschluss der Transaktion werden Investoren aus dem Nahen Osten der Behörde zufolge rund 85 % der Anteile halten, darunter der saudi-arabische Staatsfonds PIF mit 15,1 %. Die Stimmrechte verbleiben laut Paramount vollständig bei der Familie von Oracle-Mitgründer Larry Ellison und RedBird Capital Partners. 

Eine Gruppe demokratischer Senatoren hatte zuvor vor einem Einfluss ausländischer Regierungen auf die US-Medienlandschaft gewarnt. Die Fusion selbst ist wegen der Klage von zwölf US-Bundesstaaten bis zu einem Prozess im März vorläufig blockiert.

Paramount teilte der Regulierungsbehörde mit, die ausländischen Investitionen würden dazu beitragen, die Nachrichtenbeschaffung seiner Fernsehsender auf nationaler und lokaler Ebene zu verbessern. Die internationale Beteiligung werde „nicht zu einer Übertragung der Kontrolle über Paramount führen“. Auch der Zugang zu nicht-öffentlichen Daten von US-Bürgern bleibe ihnen verwehrt. Paramount Skydance, der Mutterkonzern von CBS, CNN und weiteren Medienunternehmen, will Warner Bros. Discovery übernehmen. Der Kaufpreis beträgt einschließlich Schulden 110 Mrd. $. Zur Finanzierung gehören 24 Mrd. $ Eigenkapital von drei Staatsfonds aus dem Nahen Osten.

Trotz Fremdkapital dürfte die Warner-Übernahme für Paramount nur schwer zu verdauen sein. Daher bleibt man bei der Aktie vorerst weiter auf Abstand; (B–).