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PayPal zieht Vergleich

New York – Der Zahlungsdienstleister hat auf Transaktionsgebühren in Höhe von etwa 30 Mio. $ verzichtet, um eine Untersuchung des Justizministeriums zu beenden. Dabei ging es um die Behauptung, das Unternehmen habe rechtswidrige Begünstigungen für Unternehmen im Besitz von Minderheiten eingeführt. Das US-Justizministerium hatte untersucht, ob PayPal gegen ein Bundesbürgerrechtsgesetz verstoßen hat, das es Kreditgebern untersagt, Bewerber zu diskriminieren. Vertreter des Justizministeriums erklärten, der Vergleich verpflichte den Konzern dazu, auf Bearbeitungsgebühren für Transaktionen im Wert von 1 Mrd. $ für Kleinunternehmen zu verzichten.

PayPal hat derzeit nicht nur mit juristischen Querelen zu kämpfen. Dies zeigt sich auch in der jüngsten Kurskorrektur. Hier hofft man nun auf das Restrukturierungsprogramm (vgl. ES 20/26); (B+).