Zürich – Von der chinesischen Shanghai Henlius Biotech hat sich der Schweizer Pharmakonzern jüngst die weltweiten Vermarktungsrechte für mehrere Biosimilars gesichert. Die Vereinbarung umfasst den Angaben zufolge zunächst drei Nachahmermedikamente zur Behandlung von Krebs, erhöhten Cholesterinwerten und der Autoimmunkrankheit Lupus. Für die Rechte außerhalb Chinas zahlt Sandoz erfolgsabhängig bis zu 322 Mio. $ an Henlius. Kurzfristig könnten davon bis zu 100,5 Mio. $ fällig werden. Mit dem Zukauf baut Sandoz seine Pipeline auf 39 Projekte aus. Der Konzern will damit vom wachsenden Markt für Biosimilars profitieren, da in den kommenden Jahren bei zahlreichen biologischen Originalpräparaten der Patentschutz ausläuft. Insgesamt sieht die Vereinbarung eine Zusammenarbeit bei bis zu zehn Medikamenten vor.
Sandoz konnte in den vergangenen Wochen deutlich aufholen. Den Wert setzt man entsprechend auf die Watchlist; (B+).