Paris – Angesichts des Rechenzentren-Booms laufen die Geschäfte des französischen technologiekonzerns auf Hochtouren. Vor diesem Hintergrund kündigte Schneider die Übernahme des US-Softwareunternehmens PTC für gut 22,6 Mrd. $ an. Die Firma bietet Softwarelösungen für die Entwicklung, Fertigung und Wartung von Produkten in verschiedenen Branchen an und profitiert ebenfalls von einer wachsenden Nachfrage nach KI-gestützten Werkzeugen.
Im fusionierten Unternehmen sollen die jährlichen Kosten ab dem dritten Jahr um 250 Mio. € niedriger liegen, beim Umsatz erhofft sich Schneider 800 Mio. € an Synergien. Gemeinsam schaffe man das branchenweit umfassendste Software- und KI-Unternehmen, sagte Schneider-Chef Olivier Blum. Die bisherigen Eigentümer des Bostoner Unternehmens erhielten
205 $ je Aktie, hieß es weiter.
Nach den ersten Gewinnmitnahmen lässt man den Restbestand von Schneider Electric in aller Ruhe weiterlaufen; (B+).