New York – Dem Traditionskonzern machen, wie vielen anderen Unternehmen auch, die US-Zollpolitik zu schaffen. Birkenstock, dessen Produktion größtenteils in Deutschland angesiedelt ist, hat daher mehrere Maßnahmen ergriffen, darunter gezielte Preiserhöhungen, Verhandlungen mit Lieferanten, Effizienzsteigerungen in der Fertigung sowie Produktoptimierungen, um die Auswirkungen der Zölle abzufedern. Dennoch gibt sich der Schuhhersteller, der mittlerweile zum US-Konzern L Catterton gehört, für das lfd. Geschäftsjahr 2025/26 eher vorsichtig und erwartet nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,90 und 2,05 (1,87) €. Im vergangenen Jahr 2024/25 (per Ende November) erzielte der Konzern indes noch einen Umsatz von 2,09 (1,80) Mrd. €. Nach Steuern verbesserte sich auf 348,33 (191,60) Mio. €.
Von der einstigen IPO-Euphorie ist bei Birkenstock nichts mehr zu spüren. Auch wenn die Zahlen noch durchaus solide sind, kann der in den USA notierte Traditionskonzern charttechnisch aktuell nicht überzeugen; (B).