New York – Der in den USA notierte deutsche Traditionskonzern hat im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (per Ende März) trotz geopolitischer Unsicherheiten, Inflation und negativer Währungseffekte ein solides Umsatzwachstum erzielt. Der Umsatz des Schuhanbieters stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf 618,3 Mio. €. Währungsbereinigt lag das Wachstum sogar bei
14 %. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum. In der Region APAC stiegen die Erlöse um 22 % auf berichteter Basis beziehungsweise um 30 % währungsbereinigt. Unter dem Strich musste Birkenstock allerdings einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Nettogewinn sank um 22% auf 82 Mio. €. Belastet wurde das Ergebnis u.a. durch ungünstige Wechselkurse, höhere US-Zölle sowie zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme des australischen Vertriebspartners Birkenstock Australia.
Das Geschäft habe sich trotz der anhaltenden Instabilität aufgrund des Krieges im Nahen Osten, des Inflationsdrucks, des Gegenwinds bei den Währungen und der Zölle in den USA als widerstandsfähig erwiesen, so CEO Oliver Reichert.
Das Managemnt hält an seinen Zielen für 2026 fest und erwartet ein Umsatzwachstum in einer Spanne von 13 bis 15 % bei konstanten Wechselkursen.
Charttechnisch kommt Birkenstock nach wie vor nicht in Schwung. Hier wartet man erst einmal weiter ab, dass aus dem Mode- auch ein Börsen-Hype wird; (B).