immobilien_1.jpg
@GettyImages

Weitere Ergebnisse aus dem Immo-Sektor

Auch zuletzt haben noch einige Immobilienunternehmen ihre Ergebnisse für die ersten 3 Monate vorgestellt. Der ES hat diese im Ticker-Format zusammengefasst. 

Mit einer Steigerung der Nettomieteinnahmen auf 108,6 (106,2) Mio. € schloss die mehrheitlich zu Aroundtown (81,5 %) gehörende Grand City Properties das 1. Quartal 2026 ab. Höhere Kosten drückten jedoch das FFO I (Funds from Operations) auf 46,4 (48,2) Mio. €. Auch der Nettogewinn schrumpfte auf 42,2 (88,3) Mio. €. Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Vorstand ein FFO I zwischen 175 und 185 (187,8) Mio. € an; (B+).

In den ersten 3 Monaten hielt der Gewerbeimmobilienspezialist Aroundtown die Nettomieteinnahmen mit 1,18 Mrd. € stabil. Das FFO I gab indes auf 288,0 (315,5) Mio. € nach. Höhere latente Steuererträge ließen den Nettogewinn von 309,5 Mio. auf 1,13 Mrd. € ansteigen. An dem Gewinnsprung sollen auch die Aktionäre partizipieren und wieder eine Dividende in Höhe von 0,08 € je Aktie erhalten (HV: 24. Juni). Derweil soll sich der jüngste Ausbau der Beteiligung an Grand City Properties im laufenden Jahr auszahlen. Das FFO I wird zwischen 275,0 und 305,0 
Mio. € erwartet; (B).  

Die ADLER Group verbuchte in 2025 einen Rückgang der Nettomieteinnahmen auf 131,6 (207,6) 
Mio. €. Beim FFO I konnte immerhin das Minus auf –68,0 (–112,3) Mio. € reduziert werden. Ein negatives Nettofinanzergebnis drückte das Immobilienunternehmen unterm Strich mit –526,4 (792,7) Mio. € in die roten Zahlen. Für 2026 stellt das Management Nettomieteinnahmen zwischen 124 und 129 Mio. € in Aussicht; (C)

Das Immobilienunternehmen Dt. Konsum befindet sich mitten in der Sanierung und hat im 1. Halbjahr 2025/26 (per Ende März) Mieterlöse in Höhe von 32,9 (35,4) Mio. € eingefahren. Das FFO kletterte von 8,0 auf 13,2 Mio. €, was vor allem an einer reduzierten Zinslast lag. Ein besseres Vermietungs- sowie Finanzergebnis sorgte für einen Nettogewinnanstieg auf 6,5 (1,0) Mio. €. Die voraussichtlich bis September 2027 laufende Sanierung, die u.a. den Verkauf einiger Immobilien vorsieht, wird auch im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende September) Spuren hinterlassen. Die Mieterlöse sollen auf 58,00 bis 63,00 (69,96) Mio. € zurückgehen; (B)