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Zinssorgen halten an

Wall Street mit leichter Erholung

Nachdem der dt. Leitindex zu Wochenbeginn etwas Boden gutmachen konnte, näherte er sich zuletzt wieder der Marke von 15.800 Punkten. Seit vergangener Woche drücken die steigende Inflation und die damit verbundenen Sorgen vor einer spürbaren Straffung der Geldpolitik der US-Notenbank Fed auf die Stimmung der Anleger. Die Entwicklungen in Zusammenhang mit der Omikron-Variante rückten dabei zuletzt in den Hintergrund. An der Wall Street setzten die Leitindizes weiter zurück, wenn auch nicht mehr so stark wie vergangene Woche. Der Dow Jones beendete den Handel mit einem Minus von 0,5 %. Die Technologiebörse Nasdaq trat bei 14.942 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle und der S&P 500 büßte 0,1 % ein. 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Absatz des Autokonzerns VW in China um 14 % eingebrochen. Grund seien der Halbleitermangel sowie die Schwierigkeiten bei den Lieferketten, hieß es von Konzernseite. Vor allem die Marken Volkswagen und Skoda hätten deutliche Rücksetzer hinnehmen müssen. Bei der Premiummarke Audi betrug das Minus 3,6 %. Porsche lieferte hingegen 8 % mehr aus und bei Bentley betrug das Plus sogar 43 %. Der Gesamtmarkt legte um 4 % zu.

Auf Antrag des Konkurrenten Nike prüft die US-Bundesbehörde ITC (International Trade Commission) ob Adidas seine "Primeknit"-Schuhmodelle weiterhin in den USA verkaufen darf. Nike wirft dem Konkurrenten seit Jahren vor mit den Sportschuhen Patente zu verletzen. 

 

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