Sto SE & Co. KGaA

Die Sto SE & Co. KGaA steigerte den Umsatz in den ersten 9 Monaten um 4,1 Prozent auf 981,8 Mio. Euro. Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte belief sich das rein organische Wachstum auf 3,8 Prozent. Im Inland verzeichnete die Gesellschaft ein Wachstum von 3,4 Prozent auf 432,0 Mio. Euro. Auf den Auslandsmärkten erzielte Sto einen Zuwachs von 4,7 Prozent auf 549,8 Mio. Euro. Damit legte der Auslandsanteil am Konzernumsatz noch einmal leicht auf 56,0 Prozent zu. Im Oktober lag die Geschäftsentwicklung leicht oberhalb der Erwartungen des Managements.
Auf Basis dieser Umsatzsteigerung erreichte das Unternehmen sowohl beim EBIT als auch beim Nettoergebnis nach Steuern eine deutliche Verbesserung. Dazu trug auch ein außerordentlicher Ertrag in den USA aus der Beendigung eines Gerichtsverfahrens im Zuge eines Vergleichs im dritten Quartal 2017 bei. Allerdings musste die Gesellschaft einen überproportionalen Anstieg bei den Rohstoff- und Beschaffungskosten hinnehmen. Für das Gesamtjahr plant der Vorstand mit einem Umsatzwachstum von 3 Prozent auf rund 1,27 Mrd. Euro. Das EBIT soll sich dabei in einer Größenordnung von 80 bis 90 Mio. Euro bewegen, nachdem es in 2016 noch bei 70,3 Mio. Euro lag.

VTG AG

Die VTG AG steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres von 742,0 auf 750,2 Mio. Euro. Im Bereich der Waggonvermietung sank der Umsatz trotz einer Auslastung von 92,1 Prozent leicht um 0,4 Prozent auf 386,0 Mio. Euro. Dies war vor allem dem schwachen Jahresauftakt geschuldet. Dagegen stieg der Umsatz im Segment Schienenlogistik um 5,7 Prozent auf 247,2 Mio. Euro. Bedingt durch niedrigere Frachtraten sank der Umsatz im Segment Tankcontainerlogistik um 3,0 Prozent auf 117,0 Mio. Euro.
Auf Konzernebene ging das EBITDA von 255,9 auf 250,7 Mio. Euro zurück. Im Bereich Waggonvermietung verringerte sich das EBITDA um 2,5 Prozent auf 249,1 Mio. Euro. Wesentliche Ursache hierfür waren Sonderaufwendungen in Höhe von 4,2 Mio. Euro für die geplante Übernahme der Nacco-Gruppe und die Ingangsetzung neu vermieteter Wagen. Dagegen legte das EBITDA im Bereich Schienenlogistik um 10,4 Prozent auf 5,1 Mio. Euro zu. Auch das EBITDA im Bereich Tankcontainerlogistik kam um 8,4 Prozent auf 8,3 Mio. Euro voran. Das Konzernergebnis gab von 45,0 auf 44,1 Mio. Euro nach. Entsprechend sank auch das Ergebnis je Aktie auf 1,21 Euro.
Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einer leichten Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 986,9 Mio. Euro. Durch die Verzögerungen bei der Nacco-Übernahme rechnet das Management nun, dass sich das EBITDA eher am unteren Ende der erwarteten Spanne von 330 bis 360 Mio. Euro bewegen wird.

Epigenomics AG

Die Epigenomics AG konnte im dritten Quartal Zahlungen von 12 Mio. Euro generieren und so wichtige Fortschritte bei der Finanzierung der Gesellschaft erzielen. Im dritten Quartal gingen jedoch die Umsatzerlöse von 0,9 auf 0,3 Mio. Euro zurück. Auf Basis von 9 Monaten gaben die Umsatzerlöse von 2,4 auf 0,9 Mio. Euro nach. Bereinigt um nicht-zahlungswirksame Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungsprogramme belief sich das EBITDA im dritten Quartal 2017 auf minus 2,0 Mio. Euro gegenüber minus 2,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Nach 9 Monaten gab es eine leichte Verbesserung von minus 8,2 auf minus 7,8 Mio. Euro. Das Nettoergebnis belief sich auf minus 7,6 Mio. Euro nach minus 10,0 Mio. Euro vor Jahresfrist. Dadurch verbesserte sich auch das Ergebnis je Aktie von minus 0,50 Euro auf minus 0,33 Euro. Die liquiden Mittel inklusive marktgängiger Wertpapiere erhöhten sich seit Jahresbeginn von 12,3 auf 16,9 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatz zwischen 1,0 und 1,5 Mio. Euro. Durch Kosteneinsparungen wird das bereinigte EBITDA nun in einer Größenordnung von minus 10,5 bis minus 11,5 Mio. Euro erwartet. Zuvor hatte das Management mit einem bereinigten EBITDA zwischen minus 12,5 und minus 14,0 Mio. Euro geplant.

Aktuelle Chartanalyse

Redaktionelles

Effecten-Spiegel AG: Halbjahresergebnis erneut über Vorjahr

Die Effecten-Spiegel AG hat von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten profitiert und die gestiegenen Kurse zu Gewinnmitnahmen genutzt. Eine Anzahl von Aktienpositionen wurde teilweise (z.B. Apple, SAP, Merck), andere ganz veräußert. Aus dem Verkauf von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens wurden Gewinne in Höhe von 3,5 Mio. Euro realisiert. Relevante positive Ergebnisbeiträge lieferten u.a. die vollständige Veräußerung der Aktien der Stada AG mit 561 TEUR und der Pfeiffer Vacuum AG mit 413 TEUR. An Dividenden wurden 905 TEUR vereinnahmt. Der Kassenbestand lief dadurch per Saldo auf 19,5 Mio. Euro hoch. Bankverbindlichkeiten bestehen weiterhin keine. 

Nach vorläufigen untestierten Zahlen liegt der erwirtschaftete Ertrag für die ersten sechs Monate bei 3,7 Mio. Euro und damit deutlich über dem des Vorjahreszeitraumes (1,9 Mio. Euro). Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass auf Wertpapiere des Anlagevermögens weder Zu- noch Abschreibungen vorgenommen wurden. Die nach dem Niederstwertprinzip stichtagsbezogen vorzunehmenden Abwertungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens liegen per 30.06.17 bei 198 (Vj. 718) TEUR. Die Wertdifferenzen werden separat als „Stille Reserven und Lasten“ ausgewiesen. Der Saldo hieraus beläuft sich bei den bilanzierten Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens auf +2,56 Mio. Euro. Der nicht bilanzierte Depotwert der eigenen Anteile beträgt 5,29 Mio. Euro. Das Verlagsgeschäft lag mit Umsatzerlösen von 1,52 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau (1,51 Mio. Euro). 

Im Gerichtsverfahren gegen die Deutsche Bank wegen der Postbankübernahme wurde vom OLG der nächste Verhandlungstermin für den 8. November 2017 bestimmt.

Die ES AG wird ihr Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen. In der Zeit vom 01.08. bis 31.12.2017 sollen bis zu 82.028 Vorzugsaktien der Gesellschaft zu einem maximalen Betrag von 1.533.923,60 Euro erworben werden. 

Die 10 größten Aktienpositionen des Finanzanlagevermögens sind, geordnet nach Positionsgröße auf Basis des Tageskurswertes zum 30.06.2017: infas Holding AG, MAN SE (Stämme), Symrise AG, Porsche Holding SE (Vorzüge), Sanofi S.A., Novartis AG, Vossloh AG, Union Pacific Corp., Coloplast und K+S AG.

Thema der Woche