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Anleger bleiben vorsichtig

Fed-Protokolle drücken auf Stimmung

Die wieder aufkeimenden Zinssorgen hatten den DAX zuletzt auf knapp über 16.000 Punkte einbrechen lassen. Die zuletzt veröffentlichten Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung deuten auf einen aggressiveren Zinserhöhungspfad hin als noch vor einigen Wochen. Die Chance auf eine frühere Leitizinserhöhung wird damit immer wahrscheinlicher. Wie schnell die US-Notenbank die Zinsen anhebt, dürfte auch von den heute anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Dezember abhängen. Im regulären Handel mussten die US-Leitindizes erneut Verluste einfahren und bieten dem DAX damit zum Wochenschluss kaum Unterstützung. Der Dow Jones verlor 0,5 %. Der S&P 500 sowie die Technologiebörse Nasdaq gaben jeweils 0,1 % nach. Über Nacht haben sich die US-Futures hingegen leicht aufwärts bewegt. 

Die Dt. Bank bleibt optimistisch für das Gesamtjahr und erwartet die Rendite- und Effizienzziele zu erreichen. "Das Renditeziel von 8 % ist unser Nordstern, die zentrale Orientierung für die gesamte Bank und den gesamten Umbau", so Finanzvorstand James von Moltke.

Kräftigen Zuwachs konnte der Elektronik-Riese Samsung im Schlussquartal 2021 verzeichnen. Dank der hohen Nachfrage nach Chips geht der Konzern von einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 52,5 % aus. 

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