Der DAX setzte seine Korrektur vom jüngsten Rekordhoch bei 26.618 Punkten zum Start in den September zunächst fort. Zeitweise wackelte sogar die 21-Tage-Linie, die den kurzfristigen Trend abbildet und bei 26.243 Zählern verläuft. Die steigenden Zinsen am Anleihenmarkt und die wieder anziehenden Ölpreise bremsten die Börsen jedoch. Hinzu kamen die wieder aufgeflammten Sorgen vor steigenden Leitzinsen in den USA. Kevin Warsh hatte auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole gewarnt, dass sich die Inflation nicht ausreichend abschwäche und die Notenbanker noch "Arbeit zu erledigen" hätten. Die US-Börsen haben derweil zum Wochenstart an den Kursverlusten der Vorwoche angeknüpft. Der Dow Jones schloss 0,7 % leichter auf 53.199 Punkten. Für den August steht jedoch ein Anstieg von 1 % in der Kursbilanz. Der S&P 500 gab um 0,5 % nach und der Tech-Index Nasdaq 100 verlor 0,2 % auf 29.365 Zähler.
Im Zuge des Ölpreisanstiegs legten auch die Öl-Aktien zu. Zwischenzeitig stiegen die Titel von Chevron, ExxonMobil und Halliburton leicht an.
Die Beteiligungsgesellschaft Mutares kauft dem Duftstoff- und Aromen-Hersteller Symrise dessen US-Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen ab. Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Die DHL Group baut ihre Präsenz in Südamerika mit einem Zukauf in Uruguay aus. Wie der Konzern mitteilte, hat ihre Tochter DHL Global Forwarding das Logistikunternehmen Aero Cargas übernommen. Uruguay werde als Logistik-Drehkreuz für den regionalen und internationalen Handel immer wichtiger, so DHL. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.