Zum Wochenstart ist es dem DAX gelungen sich über der Marke von 24.000 Punkten zu klettern. Die Lage im Nahen Osten hat sich derweil etwas beruhigt, produktive Fortschritte gibt es jedoch auch nicht. Nachdem zum Wochenstart von weiteren bzw. erneuten Angriffen auf den Iran die Rede war, soll US-Präsident Donald Trump einen bereits geplanten Angriff abgesagt haben. Zudem haben die USA Sanktionen gegen russisches Öl weiter gelockert haben. Dies sorgte für Entspannung an den Ölmärkten. Von der Wall Street kommen derweil schwache Vorgaben, nachdem zum Wochenbeginn steigende Renditen bei US-Staatsanleihen und höhere Ölpreise die Inflationssorgen angetrieben hatten. Zudem setzten sich die Gewinnmitnahmen bei Chip-Aktien weiter fort und schickten die Technologiebörse Nasdaq rund 1 % ins Minus. Der S&P 500 verlor 0,5 %, während der Dow Jones mehr oder weniger auf der Stelle trat. Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen kletterten zeitweise auf 4,63 % und erreichten damit den höchsten Stand seit Februar 2025.
Den Rechtsstreit über die Ausrichtung des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat Tesla-Chef Elon Musk verloren. Eine US-Jury wies seine Klage gegen das Startup ab. Die Geschworenen entschieden nach weniger als zwei Stunden Beratung einstimmig, dass Musk die Klage zu spät eingereicht habe. Damit entfällt die Grundlage für den Vorwurf, OpenAI sei von seinem ursprünglichen Ziel abgewichen, Künstliche Intelligenz (KI) zum Wohle der Menschheit zu entwickeln.
Der anhaltende Kostendruck wird den Baumarkt- und Baustoffekonzern Hornbach Holding in den kommenden Monaten belasten. "Die Frühjahrssaison hat zwar bisher erfreulich gestartet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass aktuelle geopolitische Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Kostenentwicklung und die Nachfrage im Handel haben werden", sagt Unternehmenschef Albrecht Hornbach. Den Umsatz für das seit Anfang März laufende neue Geschäftsjahr erwartet das Management auf oder leicht über dem Vorjahreswert von 6,4 Mrd. €. Gleichzeitig wird lediglich ein stabiles bereinigtes Ebit avisiert, nach 264,7 Mio. € im vergangenen Jahr.
Formycon hat gemeinsam mit dem Lizenzpartner Klinge Biopharma GmbH ("Klinge") die Markteinführung des Eylea®1-2mg-Biosimilars FYB203 in der Europäischen Union bekanntgegeben. Damit wurde das kommerzielle Portfolio auf drei eigenentwickelte Biosimilars erweitert. Die Markteinführung der Ahzantive®2- und Baiama®3-Fertigspritze ("PFS") über mehrere Kommerzialisierungspartner startete am 15. Mai 2026 in europäischen Schlüsselmärkten wie Deutschland, Frankreich und Italien. Die Einführung in weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern erfolgt schrittweise über die nächsten Wochen und Monate.