Die aufkeimenden Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg dürfte die Kurse zur Wochenmitte stützen. Die USA haben Medienberichten zufolge einen Plan für eine Waffenruhe vorgelegt. Demnach sei ein 15-Punkte-Plan für eine einmonatige Feuerpause vorgestellt worden. Dem Bericht zufolge hat der Vermittler Pakistan dem Iran den Entwurf vorgelegt. Ob eine Einigung erzielt wird ist jedoch weiterhin unklar, da auch Israel in die Verhandlungen eingebunden werden muss. Die Ölpreise reagierten ebenfalls auf die Meldung: Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank auf die wichtige Marke von 100 $. Für weitere Impulse sorgte die Aussage des Fed-Gouverneurs Michael Barr, wonach die Notenbank den Leitzins für einige Zeit stabil halten könnte. Er begründete seine Einschätzung mit der anhaltend hohen Inflation, die derzeit über dem 2-%-Ziel der Fed liegt.
Der Technologiekonzern Jenoptik will trotz eines Gewinnrückgangs seinen Aktionären für das Jahr 2025 eine höhere Dividende von 0,40 (0,38) € je Aktie zahlen. In 2026 fiel der Gewinn um 21,2 % auf 74,2 Mio. € zurück. Der Vorstand zeigte sich für das laufende Jahr zuversichtlich. Der Umsatz soll im einstelligen Prozentbereich zulegen. Mit Zuwächsen rechnet das Unternehmen in den Kernmärkten Halbleiter, Medizintechnik, Messtechnik sowie Smart Mobility. Allerdings sei das laufende Geschäftsjahr unverändert durch hohe Marktunsicherheiten aufgrund von schwer abschätzbaren makroökonomischen und politischen Entwicklungen beeinflusst, warnte das Unternehmen.
Nordex hat ihren ersten Auftrag für die Turbine des Typs N175/6.X mit einer Nabenhöhe von 199 Metern erhalten. Das 21-MW-Projekt in NRW markiert einen weiteren Meilenstein in der technologischen Entwicklung moderner Onshore-Turbinen. Mit der Umsetzung dieses Projekts wird die Nordex Group im Laufe des Jahres 2027 ihre aktuell höchste serienproduzierte Windenergieanlage errichten.