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Börsenbericht – Börsen bremsen ab

Der DAX tut sich nach dem Rekordhoch aus der Vorwoche weiterhin schwer und entfernte sich zwischenzeitig weiter von dem zuletzt erreichten Rekordhoch. Seit Mitte letzter Woche gab es keine Höchststände, es kam aber auch nicht zu nennenswerten Gewinnmitnahmen. Für Zurückhaltung sorgt auch die ausbleibende Lösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die Straße von Hormus zu US-Territorium zu erklären. Die wieder anziehenden Ölpreise drängen das Thema Inflation wieder ins Bewusstsein der Anleger. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ist ausgelaufen und ein finaler Deal konnte bisher nicht geschlossen werden. Trump gab zudem an, keine Verlängerung der Waffenruhe-Vereinbarung anzustreben. Der Iran droht zusätzlich mit einer Verschärfung der Spannungen, während Trump inzwischen auch dem Oman mit Bombardierung droht. Dieser ist bislang keine aktive Kriegspartei. „Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren",sagte Trump dem Sender Fox News. Auch die Wall Street bremste angesichts der Unsicherheiten ab: Der Dow Jones schloss 0,5 % leichter, während der S&P 500 ebenfalls 0,5 % zurücksetzte. Die Technologiebörse Nasdaq verlor um 0,3 %.  

BASF macht bei den Vorbereitungen zum Börsengang der Agrarchemiesparte Fortschritte. „Wir vervollständigen gerade die Ausgliederung von der BASF", sagte der für dieses Geschäft mit der Landwirtschaft verantwortliche BASF-Vorstand Livio Tedeschi. In Nord- und Südamerika sowie in Europa sei bereits ein Großteil von Agriculture Solutions herausgelöst, Asien komme noch bis Ende des Jahres hinzu. Tedeschi ist seit Anfang Mai im BASF-Vorstand und hat seither auch die Gesamtverantwortung für das Agrarchemiegeschäft.

Die Alphabet-Tochter Google hat sich zum Training Künstlicher Intelligenz ein riesiges Datenpaket des pleitegegangenen US-Billigfliegers Spirit Airlines gesichert. Für ein Gebot von 10 Mio. $ ersteigerte der Tech-Riese in einer Auktion unter anderem rund 100 Mio. E-Mails sowie 500 Mio. Unterhaltungen über die Messaging-Plattform Microsoft-Teams, wie aus Unterlagen im Insolvenzverfahren hervorgeht. Google betonte, dass vor der Übergabe der Daten alle personenbezogenen Informationen von einem weiteren Unternehmen entfernt werden sollen.