Dem DAX fehlten zu Wochenstart Impulse – zuletzt näherte sich der dt. Leitindex wieder der 50-Tage-Linie, die bei 24.624 Punkten verläuft. Zuletzt konnte der DAX diese immerhin verteidigen. Von der Wall Street kommen zu Wochenstart keine Impulse, da die Wall Street aufgrund eines Feiertags geschlossen blieb. Auch Chinas Börsen blieben geschlossen, da dort das Neujahrsfest gefeiert wird. Damit sorgen vor allem die Unternehmensberichte und vorläufigen Zahlen für Kursbewegungen. Zum Wochenschluss steht unter anderem am Nachmittag die erste Schätzung für das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts im Schlussquartal 2025 auf der Agenda. Zudem werden die europäischen und deutschen Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. Experten zufolge wäre ein moderater Anstieg der Indizes am besten, die aber keinen Boom signalisieren. Denn bei zu viel Optimismus könnte die EZB etwaige Zinssenkungen verschieben, was negativ für Aktien wäre.
Ottobock konnte ersten Berechnungen zufolge in 2025 die Erlöse um 11,7 % auf 1,6 Mrd. € steigern. Das bereinigte Ebitda landete bei 415,3 Mio. €. "Wir sind sehr zufrieden mit unseren im Geschäftsjahr 2025 erzielten Ergebnissen. Wie in den vergangenen Jahren haben wir unsere Position als Marktführer mit zweistelligen organischen Wachstumsraten weiter ausgebaut und einen Profitabilitätssprung erreicht. Unser skalierbares Geschäftsmodell, unsere konsequente Nutzerorientierung und Innovationsstrategie zahlen sich kontinuierlich aus", sagt CEO Oliver Jakobi.
Norma hat im Geschäftsjahr 2025 die Prognose erfüllt. Das Unternehmen erreicht nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 seine Ziele für Umsatz, Ebit-Marge sowie Netto-Cashflow. Im Februar 2026 hat das Unternehmen den Verkauf des Geschäftsbereichs Water Management erfolgreich vollzogen. Der Umsatz erreichte mit 821,7 Mio. € zwar die ausgegebenen Ziele von 810 bis 830 Mio. €, blieb jedoch hinter dem Vorjahreswert von 881,8 Mio. € zurück. Neben negativen Währungseffekten machte sich auch die schwache Nachfrage der Kunden negativ bemerkbar. Das bereinigte Ebit sackte auf 6,3 (33,0) Mio. € ab.
Mit einer Milliardenübernahme in Israel stärkt die Reederei Hapag-Lloyd ihre Marktstellung. Für die Übernahme der in Haifa ansässigen Reederei Zim nehmen die Hamburger mehr als 4 Mrd. $ in die Hand. Der Vertrag mit der Zim Integrated Shipping Services Limited wurde in Tel Aviv unterzeichnet, wie Hapag Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen sagte. Für den Deal sind noch mehrere Genehmigungen nötig, darunter jene des Staates Israel, wie es weiter hieß. Jansen sagte, er hoffe, dass die Transaktion bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Unter den Großaktionären von Hapag-Lloyd, sind Katar (12,3 %) sowie Saudi-Arabien (10,2 %).
VW plant einem Pressebericht zufolge ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Mrd. €. Nach Angaben des "Manager Magazins" sollen die Kosten bis 2028 um 20 % sinken. So komme man auf den genannten Betrag. Grund für den Schritt seien die schleppenden Verkäufe in China und die US-Zölle. Daher reichten die bisherigen Sparbemühungen nicht aus. Werksschließungen könnten nicht ausgeschlossen werden, ebenso wenig ein weiterer Stellenabbau über die angekündigten 35.000 Stellen hinaus. Details nannte das Blatt nicht.