Der DAX bewegte sich auch heute zunächst in ruhigen Fahrwassern, hielt sich allerdings weiterhin oberhalb der wichtigen runden Marke bei 26.000 Punkten. Allerdings bleibt der Abstand zum Rekordhoch bei 26.618 Zählern. Die Vorgaben sind durchwachsen. Von der Wall Street kommen zwar keine Vorgaben, da aufgrund des Labor Days zum Wochenstart kein Handel stattfand, allerdings muss sich der dt. Leitindex den anhaltend hohen Ölpreisen entgegenstellen. Diese erreichten zeitweise das höchste Niveau seit Juni. Auch die erneuten Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz in Saudi-Arabien sorgen für Unsicherheiten. Bei den Angriffen sollen unter anderem der internationale Flughafen Abha im Süden Saudi-Arabiens und Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Abha und Dschisan getroffen worden sein. Hinzu kommt die anstehende Zinsentscheidung der EZB an diesem Donnerstag. Hier wird inzwischen mit einer Leitzinserhöhung gerechnet.
Hornbach Holding hat im 2. Quartal (per Ende August) eine robuste Nachfrage verzeichnet. Der Nettoumsatz stieg vorläufigen Zahlen zufolge um rund 7 % auf 1,8 Mrd. €. Positiv wirkte sich unter anderem ein Kalendereffekt mit 1,3 Verkaufstagen mehr aus. Das bereinigte Ebit verbesserte sich trotz eines anhaltenden Kostendrucks um 13 % auf knapp 125 Mio. €. Zudem bestätigte der Konzern die Jahresprognose. Die ausführlichen Zahlen will Hornbach am 29. September vorstellen.
Mehrere Kommentare von Analysten sorgten zusätzlich für Bewegung: Der Infineon-Kurs geriet aufgrund einer Abstufung durch Morgan Stanley unter Druck, während eine Kaufempfehlung der Citigroup Kion und Nordex Rückenwind gab.