Der DAX muss sich zum Wochenstart schwachen Vorgaben entgegenstellen, nachdem zum Wochenschluss noch bei 26.618 Punkten eine neue Bestmarke erreicht wurde. Nach erneuten Angriffen zwischen den USA und dem Iran zogen die Ölpreise zuletzt wieder an. Hinzu kommen die jüngsten Aussagen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Damit dürfte der dt. Leitindex schwächer in die neue Börsenwoche starten. Mit Spannung hatten Anleger und Investoren am Freitag auf die Rede von Kevin Warsh gewartet. Er hatte nochmals betont, dass die Bekämpfung der US-Inflation oberste Priorität hat. Sie lag zuletzt bei 3,4 %. Konkrete Angaben machte er zwar nicht, allerdings stieg die Sorge vor Zinserhöhungen wieder an. In der Eurozone rechnen Experten bereits sicher mit einer erneuten Zinsanhebung. In dieser Woche stehen vorläufige Inflationsdaten von Deutschland und die Verbraucherpreise der Eurozone auf der Agenda. Für weitere Belastungen der Märkte dürften die Rohstoffmärkte sorgen. Nach erneuten Schlagabtauschen zwischen den USA und dem Iran sprangen die Ölpreise einmal mehr an. Einen Monat herrschte Ruhe am Golf, nun haben die USA iranische Stellungen angegriffen. Nach Angaben der USA waren iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak das Ziel. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump Teheran mit harten wirtschaftlichen Sanktionen gedroht. Die zunehmende Möglichkeit einer Zinsanhebung durch die Fed setzte zum Wochenschluss zudem vor allem die Tech-Werte an der Wall Street unter Druck. Der Nasdaq 100 gab um 0,7 % nach, während der S&P 500 0,25 % leichter schloss. Der Dow Jones trat bei 53.560 Punkten mehr oder weniger auf der Stelle.
Der Versicherungsriese Allianz will sein Geschäft in Großbritannien einem britischen Medienbericht zufolge mit einer Übernahme weiter ausbauen. Der DAX-Konzern erwägt demnach eine Übernahme des britischen Pannenhilfeunternehmens AA Ltd für umgerechnet rund 5,8 Mrd. €, berichtete der Nachrichtensender Sky News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.